Zu den Berichten

mit folgegenden Verweisen:
Hoagascht in Ruhpolding
Turnerausflug 2019
Chiemseerundfahrt zum 100jährigen Jubiläum
Die AWO am Steirischen Bodensee
Die AWO am Baumwipfelpfad
JHV 2019
AWO Ausflug Soleleitungsweg in der Ramsau
Führung durch die Residenz
Familienfest in Traunreut
AWO OV Trostberg nach Traunreut und Pertenstein.
AWO-Fasching 2019
AWO-Weihnachten 2018
AWO-Schafkopfturnier
Ausflug der AWO nach Gmunden am Traunsee
Ins Berchtesgadener Land
Das Erdbeerfest der Trostberger Arbeiterwohlfahrt
Besuch des BR in München
Besuch der Fa. Meindl

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Bunter AWO-Faschingmit viel Musik und Tanz
Schlusspunkt unter Jubiläumsjahr
Spenden der Klawotte
AWO-Schafkopfturnier
Ein (be)rauschendes Weinfest der AWO
Besuch der Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik
Herbstreise in die Wachau und das Waldviertel
Porsche Traumwerk in Anger
Ausflug der AWO-Turnerinnen
Im Zeichen des roten Herzens
AWO unterwegs zur Passauer Neuen Presse
Familienfest der AWO
Ausflug ins Pillerseetal
70 Jahre soziales Engagement
Besuch im Landtag
Mit Faschingsball ins Jubiläumsjahr gestartet

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Hoagascht in Ruhpolding

Turnerausflug 2019

Die fleißigen Turnerinnen der Arbeiterwohlfahrt unternahmen kürzlich ihren wohlverdienten Jahresausflug zum Gosausee und nach Abtenau. Die Fahrt ging durch das Salzkammergut, St. Gilgen, Bad Ischl, Bad Goisern, Gosau zum vorderen Gosausee. Der See befindet sich am Fuße des Dachsteins mit einem wunderschönen Ausblick auf die beeindruckende Bergkulisse. Nach dem Mittagessen unternahmen die Ausflügler eine kleine Wanderung am See entlang. Anschließend ging es über den Pass Gschütt nach Abtenau. Nach einer gemütlichen Kaffeepause ging es wieder Richtung Heimat.

Chiemseerundfahrt zum 100jährigen Jubiläum

Als Abschluss der 100-Jahr-Feiern hat der AWO Kreisverband Traunstein eine Chiemsee-Rundfahrt auf dem Schiff Edeltraud nur für AWO Mitglieder organisiert. Die Mitglieder wurden von den Ortsvereinen mit Bussen nach Prien zum Schiff gebracht.
Die 220 Mitglieder konnten bei strahlendem Sonnenschein auf das geschmückte und festlich gedeckte Schiff gehen. Es gab Kaffee und Kuchen, die von allen sehr gelobt wurden.
Das Personal war sehr freundlich und behilflich, lobte Kreisvorsitzende Elfi Dzial, die betonte: "Wir hatten ja mehrere Personen mit Gehbehinderung dabei."
Das Schiff fuhr rund um den Chiemsee und die Inseln. Die Aussichten auf die Bayerischen Voralpen waren traumhaft. Unter Deck spielten zur Unterhaltung das Trio "Muhackl" und Alleinunterhalter Nicki. Die Stimmung war sehr gut und es wurde fleißig getanzt. Am Ende waren sich alle einig, dass die Fahrt noch länger hätte dauern können.

Die AWO am Steirischen Bodensee

Unser Ausflugsziel, der steierische Bodensee ist ein Juwel inmitten der Region Schladming-Dachstein.
Über eine Mautstraße gelangten wir zum Parkplatz, von dort waren  es ungefähr 20 Minuten ebener Fußweg bis zum See.
Rundherum ein wunderschöner Ausblick auf die Berge und  am Ende des Tals ein herrlicher Blick auf den Wasserfall.
Die meisten Senioren machten einen gemütlichen Spaziergang um den Bodensee,  um anschließend im Gasthof
zum Mittgessen einzukehren. Die Weiterfahrt führte uns über das Salzkammergut, wo in Gmunden am Traunsee
nochmal Halt gemacht wurde.

Die AWO am Baumwipfelpfad

Heißes Sommerwetter beim Ausflug der Trostberger AWO: Die Dreisesselalm im Bayerischen Wald nahe der tschechischen Grenze war die erste Station. Die Gastwirtschaft ist Ausgangspunkt für viele Wanderungen im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Österreich. Nach der Einkehr führte die Fahrt weiter zum Baumwipfelpfad mit dem einzigartigen Baumturm nach Neuschönau. Der Weg in der spiralförmigen Kuppel hoch über den Bäumen ist vergleichbar mit der Kuppel auf dem Berliner Reichstag. Auf einer Länge von 1,3 Kilometer führt der Weg durch die faszinierende Natur des Nationalparks. Aus 44 Meter Höhe hat man einen herrlichen Ausblick auf den 1.373 Meter hohen Lusen und auch nach Österreich und Tschechien.

Einen besonderen Eindruck hinterließ der Einblick in ein Vogelnest auf einem Baum. Dabei konnte man die Fütterung der Jungvögel sehr schön beobachten. An vielen Schautafeln gab es interessante Informationen über den Bayerischen Wald. Bei satten 38 Grad Celsius kamen manche Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen. Die Freude an der Natur wurde dadurch aber nicht getrübt.

JHV 2019

AWO Jubilare, Gäste und Vorstand der AWO

Gaby Griesbeck einstimmig im Amt bestätigt
AWO-Ortsverband wählt langjährige Vorsitzende wieder
Trostberg. Gaby Griesbeck ist weiterhin Vorsitzende des Trostberger Ortsverbands der Arbeiterwohlfahrt (AWO). 87 Stimmberechtige bestätigten sie bei Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung der AWO im Postsaal einhellig in ihrem Amt. Gerda Wolf und Horst Pfannenstein bleiben stellvertretende Vorsitzende. Die Versammlung wählte Peter Heigermoser erneut zum Kassier und Anton Zeitlmayr zum Schriftführer.
Daniela Baumann, Peter Berg, Rudi Seehuber, Wolfgang Trzecziak, Josef Smolik, Susanne Gmeindl und Gerhard Litzinger stehen der Vorstandschaft als Beisitzer zur Verfügung. Adolf Aicher, Inge Werder und Engelbert Gasteiger sind Revisoren.
Zum 31. Dezember 2018 hatte der AWO-Ortsverband 1087 Mitglieder. „Davon drei Altenheimbewohner, die beitragsfrei gestellt sind, von uns aber weiterhin als Mitglieder betreut werden“, berichtete Griesbeck. „Sehr viele unserer Mitglieder stammen aus den Nachbargemeinden Tacherting und Altenmarkt, aber auch Obing, Palling und Engelsberg.“
Mittelpunkt und Anlaufstelle ist die Begegnungsstätte, das AWO-Stüberl in der Hauptstraße 57. „Dort tummeln sich über das Jahr gesehen circa 1312 Personen“, sagte Griesbeck. Das Stüberl ist jeden Mittwoch von 14 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Jeden zweiten Dienstag im Monat ab 14 Uhr gibt es in den Monaten Oktober bis Mai einen Spielenachmittag. Die monatlichen Feiern anlässlich der runden Geburtstage hält der AWO-Ortsverband jeweils im Folgemonat am ersten Freitag des Monats im Stüberl ab. Außerdem finden dort zusätzliche Veranstaltungen wie Vorträge, Infoveranstaltungen und im November ein Schafkopfturnier statt. Das Betreuungsangebot für Demenzkranke, „Café Memory“, gibt es jeden ersten und dritten Donnerstag ab 14 Uhr im AWO-Stüberl. Im Gebäude des Stadtmuseums findet jeden Donnerstag das Seniorenturnen statt. Derzeit nehmen etwa 20 Personen das Angebot wahr.
„Die Seniorenbetreuung ist uns sehr wichtig“, betonte Griesbeck. „Wir haben allein in Trostberg circa 200 Haus- und Altenheimbesuche durchgeführt.“ Einmal jährlich organisiert der Ortsverband im Kreisalten- und Pflegeheim in Schedling ein Erdbeerfest. Seniorenfilme gibt es am letzten Montag im Monat um 15 Uhr im Stadtkino Trostberg.
„Das Sozialkaufhaus ,Klawotte' ist in Trostberg sehr gut angenommen worden“, berichtete Griesbeck. „Dort kann man nach wie vor gut erhaltene Kleidung, Kindersachen und Haushaltsartikel kostenlos abgeben. Diese Artikel werden günstig verkauft, an Bedürftige mit Ausweis um die Hälfte abgegeben.“ Nach Abzug aller Unkosten wird der Betrag als Spende einem sozialen Zweck zugeführt. Im Jahr 2018 hat der AWO-Ortsverband 11 000 Euro verteilt – unter anderem an die Arbeitskreise Nächstenhilfe und Hilfe für Notleidene, die Jugendsiedlung und den AWO-Hort.
Den Hort der AWO-Schulkinderbetreuung besuchen derzeit 55 Kinder, davon neun Integrationskinder. Die Mittagsbetreuung Heiligkreuz versorgt 26 Kinder. Für 14 Kinder an sechs Schulen bietet die Einrichtung Schulbegleitungen. Für zwei Kinder in zwei Kindergärten gibt es Individualbegleitung. Insgesamt sind 38 Mitarbeiter in den verschiedenen Einrichtungen beschäftigt.
Bürgermeister Karl Schleid würdigt in der Jahreshauptversammlung die Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt in und für die Stadt Trostberg. Der Grundgedanke der AWO sei, Not zu lindern und vorzubeugen. Die Menschen, die sich in dem Sozialverband engagieren, verdienten Anerkennung und Respekt. Der Trostberger AWO-Ortsverband sei der Beweis, dass Kräfte frei werden können, die etwas bewirken. fam
Die Jubilare des Trostberg AWO-Ortsverbands:
Zehnjährige Mitgliedschaft: Christine Anger, Rudolf Anger, Monika Bauer, Walter Bauer, Gerti Bauer, Elfriede Böttcher, Renate Duschl, Erich Duschl, Ulrich Dzinblewski, Angelika Eder, Marille Eder, Werner Eder, Angelika Euler-Schütz, Helmut Gscheidmeyer, Johann Hellmeier, Monika Holzner, Ingrid Huber, Annelie Kaiser, Maria Kaufmann, Werner Maier, Vera Schönreiter, Hans Schönreiter, Matthias Schweiger, Inge Schweiger, Renate Tolksdorf, Reinhard Werder, Rosemarie Wimmer-Neumayr, Hans Zimmermann und Ingrid Zimmermann.
25-jährige Mitgliedschaft: Robert Faschingbauer, Siegfried Forst, Gerti Hartmann, Monika Huber, Ria Kühnel, Anna Maier, Gerhard Rieplhuber, Helmut Sandner, Claudia Schoel, Reinhold Stroka und Mathias Winkler.
40-jährige Mitgliedschaft: Peter Amler, Herbert Bayerl, Karin Bayerl, Ute Coordes, Liane Dorn, Irmgard Gasteiger, Katharina Gebauer, Josef Hurnaus, Josef Mayr, Maria Schattauer, Günther Schmidt, Renate Schmidt, Dagmar Schönhuber und Anton Zeitlmayr.
50-jährige Mitgliedschaft: Hella Preißer.65-jährige Mitgliedschaft: Mathias Obinger.

AWO Ausflug Soleleitungsweg in der Ramsau

Der Soleleitungsweg in der Ramsau war das Ziel einer Tagesfahrt der Arbeiterwohlfahrt Trostberg. Bei herrlichem Sonnenschein konnte der gut erhaltene und vor allem fast ebene Weg vom Parkplatz Zipfhäusl entlang der früheren Salinen-Trasse begangen werden. Natürlich durfte eine Einkehr im Berggasthof Gerstreit nicht fehlen. Der Blick auf das Göllmassiv, den Grünstein und den Watzmann konnte das (Bergsteiger-)Herz erfreuen. Insgesamt war es wieder ein sehr gelungener Ausflug.

Führung durch die Residenz

In die Residenz nach München verschlug es die Arbeiterwohlfahrt Trostberg (AWO) kürzlich bei schönstem Frühlingswetter. In zwei Gruppen wurden die Teilnehmer durch die Räumlichkeiten des ehemaligen Regierungssitzes der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige geführt. Diese Ära dauerte über fünfJahrhunderte hinweg bis 1918. Räume und Kunstsammlungen aus den Epochen der Renaissance, des Frühbarock und Rokoko bis hin zum Klassizismus bezeugen den Kunstsinn und den politischen Anspruch des Hauses Wittelsbach. Nach schweren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde die Residenz ab 1945 wieder aufgebaut. Heute stellt sie mit den Museen der Bayerischen Schlösserverwaltung (Residenzmuseum, Schatzkammer, Cuvilliès-Theater) und verschiedenen anderen kulturellen Institutionen einen der größten Museumskomplexe Bayerns dar. An dem sonnigen Nachmittag lockten der Viktualienmarkt, der Marienplatz bis hin zum Odeonsplatz, wo man sich eine Brotzeit oder Kaffee und Kuchen schmecken ließ.

Familienfest in Traunreut

Zum 100. Geburtstag der AWO wurde in Traunreut ein Familienfest abgehalten. Groß und Klein waren eingeladen das Jubiläum zu feiern. Der OV Trostberg war tatkräftig beteiligt bei der Ausrichtung.
Als Gäste waren der Bundesvorsitzende Dr. Thomas Beyer, 2. Landrat Hr. Kühnhäuser und Vertreter der Komunen gekommen sowie zahlreiche AWO´ler.
Als Vorsitzende des Kreisverbandes begrüßte Elfie Dzial alle Anwesenden.

AWO OV Trostberg nach Traunreut und Pertenstein.

Unser Ausflug führte uns zur  neuen Rumänischen-Orthodoxen Kirche nach Traunreut. Durch Pfarrer Bartok erfuhren wir, dass das Material aus Fichten- u. Eichenholz von Siebenbürgen angeliefert und dort bereits geschnitten und mit kunstvollen Schnitzereien versehen wurde. In der Kirche ist für 170 Personen Platz, der Kirchturm ist 25 m hoch und die Kosten von 170 000 Euro wurden von den Gläubigen gespendet.
Die Weiterfahrt führte uns nach Pertenstein. Nach einer Rast bei Kaffee und Kuchen führte uns der Ortsheimatpfleger durch das Schloss. 1290 wurde es als Burg erbaut und später zu einem wunderschönen Adelssitz, der Grafen Toerring
umgebaut. Die guterhaltenen Räume werden heute für Ausstellungen, Hochzeiten usw. genutzt. Eine Schloßkapelle und der Orffsaal sind auch zu besichtigen. Ein wunderschönes Kleinod in unserer näheren Heimat.

AWO-Fasching 2019

AWO-Fasching seit vielen Jahren eine Institution

Trostberger Sozialverband feiert mit viel Musik und Tanz im Postsaal

TT Michael Falkinger: Ein bunt kostümiertes Publikum hatte sich am Samstagnachmittag im Postsaal zum traditionellen Faschingsball des Trostberger Ortsverbands der Arbeiterwohlfahrt (AWO) getroffen. Dabei freute sich die als Marienkäfer erschienene Ortsverbandsvorsitzende Gaby Griesbeck auch über AWO-Gäste unter anderem aus Traunstein.
Fast so traditionell wie der AWO-Faschingsball selbst ist auch dessen musikalische Begleitung. Schon seit vielen Jahren sorgen die Drei Muh-Hagln für Stimmung und dafür, dass die Besucher aufs Tanzparkett kommen. Auch dieses Mal unterhielt das Trio wieder mit Evergreens und Klassikern aus mehreren Jahrzehnten. Die Drei Muh–Hagln brauchten die Besucher nicht lange zu bitten: Gerne nutzten sie die Möglichkeit, zu tanzen.
Bei den AWO-Faschingsbällen ist es auch Brauch, dass die Trostberger Elfer auftreten. Unter dem Motto "Taste your Life - Das Leben ist bunt" hatte der Faschingsverein dieses Mal alle Blicke auf sich. Viel Applaus erntete das Prinzenpaar der Elfer, Ihre Lieblichkeit Tami I. alias Tamara Schuster und Seine Tollität Prinz Sepp I. alias Sepp Köck, für ihren Tanz. Großen Beifall gab es auch für kleine Stars: Die Kindergarde der Trostberger Elfer verzauberten ihre Zuschauer. Erstmals seit 2003 können die Elfer wieder mit Kindem an den Start gehen. Akrobatisch und farbenfroh ging es auch bei der Erwachsenengruppe der Elfer her.
Neben den Elfern hat die AWO jedes Jahr auch andere Gruppen zu Gast. Dieses Mal war wieder die Heiligkreuzer Tanzgruppe mit von der Partie. Als "Alznixen" zogen sie das Publikum in ihren Bann. Nach den Show-Einlagen konnten die Ballbesucher noch nach Herzenslust selbst tanzen oder einfach nur gemütlich ratschen und einen geselligen Nachmittag verbringen. Bei einer Tombola gab es viele Preise zu gewlnnen. Am Schluss war kein einziges Los mehr übrig.

AWO-Weihnachten 2018

Innehalten bei Musik und Geschichten

Adventsfeier der Arbeiterwohlfahrt - Ortsverband "dem Menschen zugewandt"

Aus dem TT-Michael Falkinger.
"Es sind heute sehr viele Leute hier. Das freut mich ungemein", sagte Gaby Griesbeck, Ortsvorsitzende der Trostberger Arbeiterwohlfahrt (AWO). Und wirklich: Der Postsaal war bei der Adventsfeier des Ortsverbands am Samstagnachmittag voll besetzt. Für zwei Stunden konnten die Besucher bei adventlichem Programm dem vorweihnachtlichen Trubel entfliehen. Für stimmungsvolle Musik sorgten die Weinbergsänger aus Schnaitsee. Wolfgang Trzecziak, Beisitzer im AWO-Ortsvorstand, unterhielt seine Zuhörer mit amüsanten Geschichten. Ihn begleitete Maxi Gröbner mit der Ziach. Die Volksbühne Trostberg zeigte einen Schwank, in dem der Nikolaus einer Psychotherapeutin sein Leid klagt.
Auf viele Zahlen war Irmi Huber, Pastoralreferentin des katholischen Pfarrverbands, gestoßen, als sie im Internet in puncto Arbeiterwohlfahrt recherchierte: Deutschlandweit gebe es laut Wikipedia 3514 Ortsverbände mit 333 000 Mitgliedern und 13 000 Einrichtungen. Mit 145000 hauptamtlichen Mitarbeitern sei der Sozialverband einer der großen Arbeitgeber in Deutschland. Huber zitierte auch die Homepage des Ortsverbandes: "Die AWO Trostberg packt an", stehe dort. "Überall da, wo Hilfe gebraucht wird. Auch dann, wenn keiner hinschaut." Exemplarisch nannte sie die Zusammenarbeit zwischen Kirche und dem Kinderhort des AWO-Ortsverbands, die hervorragend sei. Ohne Hort sei zum Beispiel der Kinderbibeltag nicht möglich, da die AWO dort die Kinder mit Mittagessen versorge.
Er erlebe die AWO als dem Menschen zugewandt, erklärte Pfarrer Wolfram Hoffmann von der evangelischen Christuskirche. Der Ortsverband, den Hoffmann als Hilfsverein bezeichnete, engagiere sich, damit Trostberg lebenswert ist und bleibt. Feiern wie die Adventsfeier stärken das Gemeinschaftsgefühl, sagte Hoffmann. In Erwartung des Weihnachtsfests lade die Adventsfeier zum Innehalten sowie zum Lauschen der Musik und der Texte ein.
Auch Bürgermeister Karl Schleid nutzte die Adventsfeier, der Trostberger AWO für die soziale Arbeit, die der Ortsverband über das Jahr hinweg leistet, zu danken. Er würdigte das Engagement, dass vom Sozialkaufhaus "KlAWOtte" über den Kinderhort bis hin zum AWO-Stüberl reicht. "Das ist absolut bemerknswert."
Gemütlich ließen die Besucher der Adventsfeier den Nachmittag ausklingen. Gemeinsam sangen sie "Wir sagen euch an den lieben Advent" und „0 du fröhliche" und freuten sich über die Weihnachtssäckchen, die Mitglieder des AWO-Ortsvorstands verteilten. An einem Weihnachtsstand, den Gertraud und Birgit Seehuber sowie Leni Müller betreuten, konnten die Gäste kleine Geschenke für das Weihnachtsfest kaufen. Der Erlös dient sozialen Ausgaben des AWO-Ortsvereins.

AWO-Schafkopfturnier

Unter der bewährten Leitung von Rudi Kojer (2. von rechts)fand im AWO-Stüberl das alljährliche Schafkopfturnier statt. Die überaus zahlreich erschienenen Teilnehmer spielten mit viel Können und Geschick bis spät in die Nacht. Nach Auszählung der Punkte standen als Sieger Hermann Kramheller (mitte), Peter Schuster (3. von links) und Hans Potsch (rechts) fest. Der Schneiderpreis ging an diesem Abend an Helmut Schrödl (2. von links ). Die gespendeten Sachpreise wurden von der Vorsitzenden Gaby Griesbeck (links) überreicht. Somit ging ein anstrengender und doch unterhaltsamer Spieleabend zu Ende.

Ausflug der AWO nach Gmunden am Traunsee

Bei leicht bewölktem Himmel machten sich die AWOler auf den Weg nach Gmunden.
Gleich nach der Ankunft stiegen die Ausflügler in die moderne Traunseebahn und fuhren durch die wunderschöne Landschaft des Salzkammergutes nach Kirchham. Beim Bratlwirt angekommen genossen die Teilnehmer ein zünftiges Mittagessen. Nach der Rückkehr in Gmunden stiegen die Teilnehmer aufs Schiff und konnten während der Fahrt das herrliche Bergpanorama genießen,
dazu informierte der Kapitän über die am Ufer gelegenen Sehenswürdigkeiten.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Gmunden ging es zum Abendessen nach Freilassing ins Zollhäusel und dann nach Hause.

Ins Berchtesgadener Land

Ins Berchtesgadener Land führte ein Tagesausflug der Trostberger Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Teilnehmer.
Eine Stadtführung in Berchtesgaden war der Auftakt am Vormittag. Dass Berchtesgaden eigentlich mal eine von Salzburg aus regierte Enklave war, wussten nur die wenigsten. Erst nach der Neuordnung Europas im Jahr 1810 wurde Berchtesgaden als Hauptort des Berchtesgadener Landes zusammen mit Salzburg dem Königreich Bayern angegliedert. Rund um die Geschichte des Augustiner Chorherrenstiftes erfuhren die Ausflügler viele interessante Geschichten aus Berchtesgaden.
Über Oberau brachte der Bus die Teilnehmer auf der Rossfeldstraße auf eine Höhe von 1.600 Meter. Eine sachkundige Betreuerin erläuterte nicht nur alles was man auf der Panoramastraße an großartigen Ausblicken zu sehen bekommt, sondern auch viel über die Entstehung der Straße.
Nach der Mittagspause in der Gaststätte Ahornkaser war ein Abstecher zum Hintersee ein schöner Abschluss einer informativen Tagesfahrt.

Das Erdbeerfest der Trostberger Arbeiterwohlfahrt

Das Erdbeerfest der Trostberger Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreisaltenheim Trostberg begann in diesem Jahr bei schönstem Wetter im Hof der Einrichtung, bevor der Nachmittag mit Erdbeerkuchen, Kaffee und Erdbeersekt im Mehrzweckraum fortgesetzt wurde.
Die Suchhundestaffel vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) ließ ihre geschulten Vierbeiner „auflaufen“ und zeigte den interessierten Senioren die Fähigkeiten der ausgebildeten Hunde. Nicht nur Gehorsam wird den Hunden abverlangt, sondern vor allem das Aufspüren von Vermissten, zum Beispiel in Waldstücken. Die Zuschauer erhielten interessante Einblicke in die intensive Arbeit mit den Hunden und quittierten die Vorführungen mit großem Applaus.
Zu Kaffee und Erdbeerkuchen spielten in bewährter Manier Gerhard Rieplhuber und Georg Kirchleitner flotte Lieder mit Ziach und Gitarre.

Besuch des BR in München

Der AWO Ortsverein Trostberg begab sich am 23. April auf eine Informations- und Besichtigungsfahrt nach München zum Bayerischen Rundfunk (BR). Jeweils eine Gruppe von 25 Personen waren Gäste im Funkhaus in der Arnulfstraße und den Fernsehstudios in Unterföhring.
1924 beginnt das Radiozeitalter in Bayern. Im Juni 1929 wird das Funkhaus, als erstes Funkhaus in Deutschland eingeweiht. Nach Missbrauch durch die Nationalsozialisten als Propagandainstrument und Zerstörung im zweiten Weltkrieg, schlägt am 25.01.1949 die Geburtsstunde des BR. Im Laufe der Jahre kommen zu Bayern 1 immer weitere Hörfunkwellen hinzu. B2, B3, B5-aktuell, BR-Klassik. Bis zur heutigen Zeit, in der digitale Radioprogramme ausgestrahlt werden. Bayern plus oder B5 plus.
Im Archiv des BR lagern über 750 Tausend Tonträger (davon allein über 100 Tausend Langspielplatten) die, wie man hofft, in 5 Jahren allesamt digitalisiert sein werden.
Die Klangkörper des BR, der Chor, das Münchner Rundfunkorchester und das Symphonieorchester des BR (das zu den besten sechs Orchestern der Welt zählt) produzieren Ihre Musikstücke in Aufnahmesälen die mit modernster Technik gespickt sind.

Das Fernsehzeitalter in Bayern beginnt 1954. Erste Sendungen werden für das ARD-Gemeinschaftsprogramm produziert. 1964 startet das heutige Bayerische Fernsehen als erstes drittes Programm Deutschlands. 1978 wird es zum Vollprogramm ausgebaut. Zusatzinformationen und Hintergrundberichte sowie Livestreams zu BR Programmen werden seit 1995 angeboten.

Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Bummeln in der Fußgängerzone, Shopping in den Einkaufshäusern oder Wellness auf dem Viktualienmarkt war angesagt.

 

Besuch der Fa. Meindl

Die AWO Trostberg unternahm am 22. März einen Tagesausflug, verbunden mit einer Werksbesichtigung bei der Firma Meindl-Bekleidung in Kirchanschöring. In der elften Generation, seit 1683, stellt Meindl hier Schuhe und Bekleidung her, die den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Tradition in Leder, heißt es bei Meindl. Davon konnte sich die AWO Gruppe ausgiebig überzeugen. Das Leder wird von Gerbereien und Färbereien, die seit Jahrzehnten mit Meindl zusammen arbeiten, bezogen. In Kirchanschöring kümmern sich dann bis zu 120 Mitarbeiter um Entwurf, Zuschnitt, nähen und sticken der verschiedenen Kleidungsstücke wie Lederhosen, Jacken, Blusen etc. Auch an 4 Standorten in Osteuropa wird Meindl Bekleidung produziert.
Im Anschluss an die sehr beeindruckenden Einblicke in die Produktion von Lederbekleidung, ging es zur Einkehr in’s Gasthaus Ledern in der Nähe von Kay. Dort wurde die AWO Gruppe von Konrad Grundner mit seiner Ziach und seinen Witzen auf’s beste unterhalten. Gut gestärkt und voll mit Eindrücken dieses herrlichen Frühlingstages wurde die Rückfahrt nach Trostberg angetreten.

Bunter AWO-Faschingmit viel Musik und Tanz

Aus dem Trostberger Tagblatt:
Trostberger Sozialverband feiert imPostsaal – Auftritt der Elfer und der „Dancin’ Shoes“
Ausgelassene Stimmung herrschte beim Faschingsball des Trostberger Ortsverbands der Arbeiterwohlfahrt im Postsaal. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und zu ratschen. AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck freute sich, nicht nur Trostberger, sondern unter anderem auch Vertreter der AWO Fridolfing begrüßen zu können.
Schmetterlinge, Elfen, Clowns, Ritter und andere fantasievolle und bunte Gestalten tummelten sich im Postsaal. Feste Größe beim AWO-Faschingsball ist seit vielen Jahren das Trio „Die drei Muh-Hagln“. Die Musiker brauchten die Besucher nicht lange zu bitten: Schnell füllte sich das Parkett, und die Faschingsfreunde tanzten bestens gelaunt zu
Rhythmen aus mehreren Jahrzehnten. Zu späterer Stunde bekamen „Die drei Muh-Hagln“ ernsthafte Konkurrenz: Peter Heigermoser, Kassier beim AWO-Ortsverband, sowie die beiden Beisitzer Rudi Seehuber und Wolfgang Trzecziak enterten die Bühne und intonierten Karel Gotts „Einmal um die ganze Welt“.
Ein farbenfrohes Spektakel lieferte dieGarde der Trostberger Elfer. Mit ihrer Show unter derMotto „Let’sDance – entdecke Amerika“ begeisterte die Truppe ihr Publikum– quasi vor heimischer Kulisse. Denn die Elfer hatten im
Postsaal bereits beim Stadtball und bei ihrem Show-Tanz-Abend für Furore gesorgt.
Als Überraschung hatten die Elfer zum AWO-Faschingsball einige Faschingsorden mitgebracht. Einen davon gab es für Ida Nachtigall, die mit ihrem Team wieder die große Tombola betreute, für die Geschäfte und Firmen aus Trostberg und Umgebung viele Preise gestiftet hatten.
Ein weiterer Blickfang war der Auftritt der „Dancin’ Shoes“, der Tanzsportabteilung des TSV Trostberg. Drei Paare zeigten, warum sie nach vielen Turnieren preisgekrönt nach Hause zurück gekehrt sind.

Schlusspunkt unter Jubiläumsjahr

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier des AWO-Ortsverbands im Postsaal
Aus dem TT:
Für den Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) stand dieses Jahr ganz im Zeichen des roten Herzens -des Logos des Sozialverbands. Der Ortsverband feierte sein 70. Jubiläum. Am 22. Mai . 1947 hatte die Gründung im Gasthaus Rest stattgefunden. Mit einer Weihnachtsfeier im Postsaal schloss die Trostberger AWO nun ihr Jubiläumsjahr. AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck begrüßte dabei zahlreiche Gäste.
Der Ortsverband hatte ein um fangreiches und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Für besinnliche Musik sorgten die Trostberger Stadtkapelle, Maxi Gröbner mit seiner Ziach sowie Sepp Holzleitner und! seine Wahoizner Sänger. Zum Schmunzeln waren die Weihnachtsgeschichten, die Wolfgang Trzecziak, Beisitzer des Vorstands des AWO-Ortsverbands, vorlas. Heiteres bot auch die Volksbühne Trostberg unter der Leitung von Karina Liedl.
Für die politische Gemeinde übermittelte Bürgermeister Karl Schleid vorweihnachtliche Grüße und stellvertretend für die Kirchen Pfarrer Josef Höglauer. Dem AWO-Ortsverband galt unter anderem der Dank für die Spenden, die aus dem Erlös des Sozialkaufhauses "Klawotte" stammen. Immer wieder unterstützt die Trostberger AWO damit auch Institutionen vor Ort. Bereits in der Jubiläumsveranstaltung des Ortsverbands im Juli hatte Schleid die 2013 gegründete "Klawotte" als Vorzeigeprojekt bezeichnet.
Den Schluss der Weihnachtsfeier durften die Besucher mitgestalten. Gemeinsam mit den Wahoizner Sängern sangen sie „0 du fröhliche“ und „Süßer die Glocken nie klingen“.
Weihnachtsfeier, Jubiläumsveranstaltung und das Weinfest im Oktober waren die drei großen gesellschaftlichen Veranstaltungen zum 70. Geburtstag des Trostberger AWO-Ortsverbands. Das Jubiläumsjahr neigt sich zu Ende, die eigentliche Arbeit des Verbands, sozial Schwache, Kranke und ältere Mitbürger zu versorgen, setzt sich fort.

Spenden der Klawotte

Erfreulicherweise kann der Ortsverein der AWO Trostberg aus den Einnahmen des Sozialkaufhauses „Klawotte“ Spenden in Höhe von 11.500 € ausschütten. Folgende Einrichtungen bzw. Institutionen konnten sich über einen Zuschuss freuen: AWO Schulkinderbetreuung Trostberg, AWO International, Evangelische Christuskirche Arbeitskreis Nächstenhilfe, Familienpflegewerk des kath. Frauenbundes Trostberg, Faraja - Hilfe für Behinderte in Tansania, Förderkreis Altenheim Trostberg, Hilfe für Notleidende, Jugendsiedlung Traunreut, Namaste – Hilfe für Nepal, Unicef Kindernothilfe Syrien.

Wir danken allen Kunden, die durch den Einkauf im Kaufhaus diese Spenden möglich machen, aber auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die sich in ihrer Freizeit so großartig engagieren.

Außerdem geben wir bekannt, dass die Klawotte vom 22.12.2017 -10.1.2018 geschlossen ist. Ab 11.1.2018, auch am Samstag, den 13.1.2018 freuen wir uns, Sie wieder bei uns begrüßen zu können. Während dieser Zeit gibt es alle Artikel zum halben Preis.

AWO-Schafkopfturnier

Unter der bewährten Leitung von Rudi Kojer fand im AWO-Stüberl das alljährliche Schafkopfturnier statt. Die überaus zahlreich erschienenen Teilnehmer spielten mit viel Können und Geschick bis spät in die Nacht. Nach Auszählung der Punkte standen als Sieger Herbert Sax (mitte), Fredl Griesbeck (2. von links) und Hermann Kramheller (2. von rechts) fest. Der Schneiderpreis ging an diesem Abend an Rudi Manglberger (links). Die gespendeten Sachpreise wurden von der Vorsitzenden Gaby Griesbeck (rechts) überreicht. Somit ging ein anstrengender und doch unterhaltsamer Spieleabend zu Ende.

Ein (be)rauschendes Weinfest der AWO

70. AWO-Geburtstag mit Weinfest gefeiert
Für den Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt neigt sich das Jubiläumsjahr dem Ende. Der Ortsverband hatte im Juli mit seiner Jahresversammlung im Postsaal sein 70-jähriges Bestehen begangen. Diesem offiziellen Festakt folgte nun an gleicher Stelle eine weitere Feier.
AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck begrüßte viele Gäste zum Weinfest anlässlich des 70. Jubiläums. Die Besucher ließen es sich bei einer reichhaltigen Auswahl an Weinen und Speisen gut gehen. Für das Rahmenprogramm hatte sich der AWO-Ortsverband ebenfalls etwas einfallen lassen: Für die kabarettistisch-komödiantische Note sorgte das Trio Adi Hager, Fritz Mayer und Helga Kamhuber. Mit Wiener Liedern und anderen Evergreens unterhielten Rudi Herrmann und Hans Zunhammer ihre Zuhörer.
Nach vielen guten Gesprächen und mit beschwingter Laune trat die Boygroup der AWO mit einem A cappella-Song auf. Die Gruppe wurde mit einem rauschenden Applaus begleitet. Leider war die Zugabe noch nicht einstudiert. Den krönenden Abschluss bildete das St. Pauli-Lied von Fredl.
Somit ging ein gelungenes Fest zu ende.

Besuch der Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik

Eine Werksführung unternahm der AWO Ortsverein Trostberg bei der Firma Rosenberger in Fridolfing. Eine sehr ausführliche und interessante Einführung über die Firmengeschichte wurde von Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Rosenberger präsentiert. Der Firmengründung 1958 durch Hans Rosenberger Senior, als anfänglich kleine Schlosserei, folgte 1967 der Einstieg in die Hochfrequenztechnik. 1968 wurde der Umzug der Firma von Tittmoning nach Fridolfing vollzogen. Sukzessive wurde die Firma durch die drei Rosenberg Brüder vergrößert. Der Europaweiten Expansion 1980 folgte 1990 die Weltweite Expansion zu einem der führenden Anbieter von impedanzkontrollierten und optischen Verbindungstechniken, die sich in vielen HighTech-Anwendungen wieder finden. Rosenberger beschäftigt weltweit ca. 8000 Mitarbeiter, davon ca. 2000 in Fridolfing, mit einem zu erwartetem Umsatz in 2017 von über 1 Mrd. €. Nach einer zünftigen Brotzeit wurde die AWO Abordnung vom Chef Hans Rosenberger wieder verabschiedet. Ein Abstecher in’s Salzburger Land, zum Mattsee, mit einer Seenrundfahrt beschloss den überaus gelungenen Tagesausflug der Trostberger AWO.

Herbstreise in die Wachau und das Waldviertel

Erstes Ziel der Reise war Maria Taferl im Nibelungengau in Niederösterreich, das herrlich gelegen auf einer Anhöhe über der Donau steht und einen wunderschönen Blick über die Wachau/Niederösterreich ermöglicht. Weiter ging es in die Stadtgemeinde Pöchlarn, auch Nibelungenstadt genannt. Bei einer Stadtführung wurden u. a. die Altstadt, das Renaissanceschloss Pöchlarn sowie der Wolfgangbrunnen besichtigt. Abends wurde die Gruppe mit ausgezeichnetem Essen, untermalt von Wiener Liedern eines Alleinunterhalters, verwöhnt.
Der nächste Morgen begann mit einem Stadtbummel durch Krems. Im Anschluss daran führte der Weg entlang der Donau, vorbei an Weingärten nach Spitz. Von dort ging es diesmal mit dem Schiff auf der Donau bis nach Krems. Dann führte der Weg mit dem Bus zur Weinerlebniswelt Sandgrube 13. Beeindruckend wurden uns die Kremser Weingärten sowie die Geschichte und Kultur rund um den Wein erzählt. Der größte Schatz im Weingut sind die Jahrgansweine bis zurück zum 1946er.
Am dritten Tag wurde zuerst das Zisterzienserstift Zwettl besucht. Durch eine Führerin wurde uns die Geschichte rund um das Kloster nähergebracht. Weiter ging es in die mittelalterliche Stadt Weitra, das Herzstück des Waldviertels. Bei einem Stadtrundgang wurden die Bürgerhäuser, die Stadtpfarrkirche, das Rathaus und vieles mehr besichtigt. Der Besuch einer Buschenschänke darf in einer Weingegend natürlich nicht fehlen. So wurde der Tag wohlgestimmt in Weißenkirchen beendet.
Der letzte Tag der Reise führte dann auf den Linzer Hausberg, den Pöstlingberg. Hier wurde der Blick über Linz genossen bevor die Heimreise angetreten wurde. Insgesamt war es wieder eine eindrucksvolle Reise mit einem sehr abwechslungsreichen Programm.

Porsche Traumwerk in Anger

Der AWO Ortsverein Trostberg besuchte das Hans Peter Porsche Traumwerk in Anger. Ein Museum der besonderen Art. Vorrausgegangen ist dem Enkel des berühmten Automobilpioniers eine langjährige Leidenschaft für historisches Spielzeug, klassische Automobile und Antiquitäten. Am 20. Juni 2015, nach über 35 Jähriger Sammelleidenschaft, konnte er sein Traumwerk realisieren und die Sammelstücke der Öffentlichkeit präsentieren. Der Rundgang durch die riesige Spielzeug-Sammlung folgt einer Acht und erinnert damit an eine typische Rennstrecke in deren Herzstück eine gewaltige Modelleisenbahn installiert wurde. Auf eine Fläche von 400 m2 fahren mehr als 40 Züge gleichzeitig durch eine Landschaft, die im alpinen Stil der Region nachgebaut wurde. Verblüffende Sound- und Lichteffekte lassen den Betrachter für einige Augenblicke die übrige Welt in Vergessenheit geraten. Im Anschluss ging es per Bus auf die 1640 hoch gelegene Stroblalm. Von der aus man bei schönem Wetter einen herrlichen Ausblick auf die Berchtesgadener Bergwelt hätte. Leider regnete es den ganzen Tag. Was aber der guten Stimmung in der Alm keinen Abbruch tat. Dafür sorgte schon der mitgereiste Alleinunterhalter Konrad Grundner mit seiner Ziach. Voll mit Eindrücken dieses interessanten Tages, trat die Gruppe am Spätnachmittag die Heimfahrt nach Trostberg an.

Ausflug der AWO-Turnerinnen

Die AWO-Turngruppe belohnte ihren Fleiß mit einem Jahresausflug zur Schliereralm im Lungau. Die Fahrt führte über Hallein, Eben im Pongau, Flachau, Zederhaus bis zu der 1500 m gelegenen Schliereralm. Nach dem Mittagessen wanderte die AWOler rund um den Schlieralmsee und besichtigten auf halbem Weg die von der Jägerschaft neu gestaltete Hubertuskapelle. Anschließend ging die Fahrt zurück zum Zederhaus. Hier konnten die fleißigen Turnerinnen die farbenprächtigen 6 – 8 Meter hohen mit Alm- und Wiesenblumen gebundenen „Prangstangen“, die anlässlich des Patroziniumsfestes bei der Prozesssion mitgetragen werden, bewundern. Bei der Rückfahrt über Sankt Michael, Radstätter Tauern und Obertauern wurde noch eine Kaffeepause auf der Gnadenalm eingelegt, bevor es gut gelaunt wieder Richtung Heimat ging.

Auf in den Norden

Mit einer Gruppe von 40 Personen reiste die AWO Trostberg in den hohen Norden nach Karolinenkoog. Von hier aus ging es in die Stadt Husum, die an der Nordseeküste unmittelbar am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt. Bei einer interessanten Führung wurde uns die Stadt näher gebracht. U. a. ging es zum Schloss Husum, zum Geburtshaus von Theodor Storm, der hier als Jurist und Schriftsteller wirkte und zum Asmussen-Woldsen-Denkmal, eine Bronze-Statue, die als Wahrzeichen der Stadt gilt. Weiter ging es dann zum Eidersperrwerk, Deutschlands größtes Küstenschutzbauwerk. Ein Besuch im Seeheilbad St. Peter-Ording durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Krönung des Tages war dann „Klein Amsterdam“ oder "Klein Venedig" wie Friedrichstadt auch genannt wird. Das liegt nicht zuletzt an den Grachten, die die Stadt durchziehen. Und ganz wie in der großen Schwesterstadt in den Niederlanden konnten wir mit einem Grachtenschiff die Stadt vom Wasser aus erleben. Ein weiteres Ziel war die Westküstenfahrt zur Hallig Hooge. Vom Fähranleger ging es mit der Pferdekutsche weiter zur Backenswarft, Kirchwarft und Hanswarft, auf denen unter anderem der Königspesel und die Kirche besichtigt wurden. Natürlich darf bei dieser Reise eine Schifffahrt auf die Insel Amrum, die inmitten des Naturparadieses „UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer“, liegt, nicht fehlen. Bei der Fahrt mit der „Inselbahn Paul“ konnten die Sehenswürdigkeiten beim Vorbeifahren genossen werden. Zauberhafte Friesenhäuser, wunderbare Gärten sowie die Landschaft hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auf der Rückreise wurde dann noch Hamburg besichtigt. Von der Landungsbrücke ging es los zur Hafenrundfahrt, die in Hamburg auf keinen Fall fehlen darf. Bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt konnten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt genießen. Dazu gehörten u. a. das Rathaus, die Hauptkirche St. Michaelis, die Speicherstadt und vieles mehr. Entlang der Elbchaussee nach Blankenese wurde dann noch das „Willkomm-Höft“ Schulauer-Fährhaus besucht. Hier werden die Schiffe mit ihrer Nationalhymne begrüßt und verabschiedet. Insgesamt war es wieder eine interessante und abwechslungsreiche Reise.

Im Zeichen des roten Herzens

AWO-Ortsverband feiert sein 70. Jubiläum – Gratulanten aus Kommunal- und Bundespolitik
Aus dem TT:
Trostberg. Auf 70 Jahre Bestehen kann der Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zurückblicken. Zahlreiche Gratulanten waren am Samstagnachmittag zur Jubiläumsversammlung in den Postsaal gekommen: unter anderem Bürgermeister Karl Schleid, Traunsteins stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser, Oberbayerns AWO-Präsidentin Nicole Schley, SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler und AWO-Kreisvorsitzende Elfi Dzial. Ein Streichquartett der Musikschule Trostberg und das Vokal-Ensemble „GradXtra“ gestalteten den Nachmittag musikalisch. Zudem ehrte der Ortsverband zahlreiche treue Mitglieder (siehe unten).
Normalerweise stünde der AWO-Ortsverband vor seinem90. Geburtstag, erklärte Kofler. Eine kleine Gruppe aus der Trostberger Arbeiterschaft hatte bereits 1928 einen AWO-Verein ins Leben gerufen. Die Gründungsversammlung hatte in der „Deutschen Eiche“ stattgefunden, wie Schleid anmerkte. Aber mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kam das Aus, in ganz Deutschland existierte die AWO nicht mehr. Der Neuanfang fand am22.Mai 1947 im Gasthaus Rest statt: Der AWO-Ortsverband gründete sich neu, Vorsitzender wurde Hermann Schramm.
Seitdem sei der Verband aus dem sozialen Leben der Stadt Trostberg nicht mehr wegzudenken, betonte Schleid. Die Versorgung der sozial Schwachen, Kranken und Alten sei wichtig. Der Bürgermeister bezeichnete mit Blick auf die Ganztagseinrichtung an der Heinrich-Braun-Straße den AWO-Ortsverband als Vorreiter der Kinderbetreuung. Das 2013 gegründete Sozialkaufhaus „KlAWOtte“ nannte Schleid ein Vorzeigeprojekt.
„70 Jahre Arbeiterwohlfahrt Trostberg, das heißt 70 Jahre uneigennützige, zuverlässige Hilfe und kulturelle Bereicherung für Trostberg und den Landkreis“, sagte Konhäuser. Seit 70 Jahren sei die AWO in Trostberg eine feste Größe – eine Organisation, die ganz nah am Puls der Gesellschaft steht. Die AWO bürge für soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung. Der Trostberger Ortsverband habe immer gute Antworten auf soziale Frage gegeben.
Die AWO verfolge soziale, aber auch politische Ziele, betonte Schley und nannte den Mindestlohn und die Gleichstellung von Männern und Frauen als Beispiele. Bereits 1919 – zur Zeit ihrer Gründung – habe die AWO für moderne Wohlfahrtspflege gestanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die AWO 1946 in Hannover neu gegründet - für das Wohl der Allgemeinheit. Damit gestalte die AWO seit fast 100 Jahren das soziale Leben in Deutschland. „Euer Ortsverein ist in der Region sehr bekannt“, wandte sich Schley an den Trostberger Verband um die Vorsitzende Gaby Griesbeck. Die AWO-Präsidentin zeigte sich sehr beeindruckt und zählte unter anderem Kinderhort, den ambulanten Pflegedienst und die „KlAWOtte“ auf,für die der Ortsverband verantwortlich zeichnet. Eine Arbeit „im Zeichen des roten Herzens“, sagte Schley.
Einige Aktivitäten des Ortsverbands habe auch sie kennen lernen dürfen, erinnerte sich Kofler und wies dabei auf das Café Memory“ für Demenzpatienten hin. Als zukunftsweisend bezeichnete sie die Kinderbetreuung. Die AWO Trostberg sei hier zu einem Zeitpunkt vorangegangen, als dieses Thema noch nicht so en vogue gewesen ist. Die AWO stehe für die Beteiligung von Bürgern und Engagement, Selbsthilfe und Solidarität, aber auch für die freie Rede. Denn: Marie Juchacz, die Gründerin der AWO, war die erste Frau, die im deutschen Parlament eine Rede hielt.
Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck nahm ihre Zuhörer mit auf eine kleine Zeitreise. Zu den Daten, die seit Wiedergründung des Ortsverbands mit der AWO verbunden sind, gehören unter anderem 1978, als der Verband die erste Hausaufgabenhilfe anbot, und 1980 mit der Gründung des Sozialdiensts Traunreut-Trostberg. Der Ortsverein Trostberg unterstützte diese Einrichtung durch Mitarbeit im Vorstand, bei der Beratung und finanziell. „Bereits 1979 haben wir die Anschaffung eines Fahrzeugs für den ambulanten Pflegedienst ermöglicht.“
Die Gründung des AWO-Treffs in der Hauptstraße 55 fiel ins Jahr 1986. Am 22. September 1989 wurde der Kinderhort an der Oberfeldkirchner Straße eingeweiht – mit Platz für 20 Kinder. Die Trägerschaft übernahm der Ortsverein. 2007 zog der Kinderhort in den Rundbau an der Heinrich- Braun-Schule. Aus dem Kinderhort wurde eine Ganztagsbetreuung an der Schule mit 70 Hortkindern, zwei offenen Ganztagsgruppen, vier Mittagsbetreuungsgruppen in Trostberg und zwei Gruppen in Heiligkreuz und etwa 15 Schulwegbegleitern. Die AWO-Schulkinderbetreuung wurde als Familienstützpunkt für den Sozialraum im nördlichen Landkreis ausgewählt. Im Oktober 2013 wurde das ozialkaufhaus „KlAWOtte“ eröffnet – geführt und aufgebaut von Claudia Salomon und ungefähr 25 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der Ertrag von jährlich etwa 8000 Euro kommt sozialen Zwecken zugute.

AWO unterwegs zur Passauer Neuen Presse

Das Stammhaus der Passauer Neue Presse war das Ziel einer nur mit Sonnenschein begleiteten Tagesfahrt der Arbeiterwohlfahrt Trostberg. Durch eine Führerin wurde den Teilnehmern ein erster Eindruck über das Verlagsgeschehen vermittelt. Es wurde das Verwaltungsgebäude, in denen sich u. a. die Geschäftsführung, die Redakteure sowie 2 Radiosender befinden besichtigt. In einem kurzen Film wurde ein Überblick zum Verlagshaus gegeben. Weiter ging es dann zur Druckerei. Hier wurde der komplette Ablauf des Druckvorganges erklärt. Anschließend wurde das Lager mit den Druckrollen besichtigt. Auch die Verteilung der Zeitungen in die entsprechenden Fahrzeuge durfte nicht fehlen. Zum Schluss wurde im Museum anhand der alten Druckmaschinen erklärt, wie früher der Druckvorgang bewältigt wurde. Insgesamt war es sehr beeindruckend wie wir zu unserem „Trostberger Tagblatt“ kommen.
Nächstes Ziel der Reise war dann natürlich die Innenstadt von Passau. Eine Fahrt mit dem Schiff darf hier nicht fehlen. Es ist immer wieder beindruckend, zu sehen, wie drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen – aus dem Westen die Donau, dem Süden der Inn und dem Norden die Ilz mit ihren unterschiedlichen Farben zusammenfließen. Mit einer Einkehr im Haslinger Hof endete der gelungene Ausflug.

Familienfest der AWO

Familienfest der AWO lockt mit buntem Programm, Musik, Verpflegung und Frühlingswetter

Aus dem TT: Das ganze Jahr über sind zum70-Jährigen des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt viele Programmpunkte geplant; das Familienfest am Wochenende war einer der Höhepunkte. Die Verantwortlichen rund um AWO-Chefin Gaby Griesbeck hatten sich für ein gemeinsames Hort und Sommerfest entschieden, und das frühlingshafte Wetter lockte viele Besucher auf des Gelände hinter dem AWO-Hort. Vom Baby bis hin zum Senior herrschte es den Tag über ein ständiges Kommen und Gehen.
Sichtlich freute sich Gaby Griesbeck bei der offiziellen Eröffnung über den Besucherandrang. Dann war die Spielstraße freigegeben, für die man sich im Hort viel rund um das Thema Wasser ausgedacht hatte: Wasserspiele, ein Glücksrad rund um das Vorkommen, Verwendung und Verschwendung von Wasser sowie ein Malwettbewerb fanden großen Anklang. Für ihre Bilder im Malwettbewerb wurden Johanna Motzet mit einem Kinogutschein, Tamara Reiter und Angelina Huber mit Eisgutscheinen ausgezeichnet. Für alle Künstler gab es eine süße Belohnung.
Viel Spaß hatten alle bei Gigis Luftballon-Zaubereien, den Kutschenfahrten und der Hüpfburg. Wettkampfgeist war beim Erbsenzählen, bei einem Spiel, bei dem Erbsen mit einem Trinkhalm angesaugt und in einer Schale gesammelt werden mussten, beim Lutschersammeln und Dosenwerfen gefragt. Hort-Leiterin Gabi Muthmann gab den Start zum Luftballonwettbewerb.
Aber auch die Hortkinder hatten einiges vorbereitet. Die Mädels und Buben der „The Break-Hop Dancers“ unter Leitung von Sira Komianos ernteten für ihre Choreografie aus Streetdance und Breakdance großen Applaus.
Während des Grillens und dem Sturm auf das Kuchenbuffet sangen die Jugendlichen Mehdi und Ramin ihren Rap über Flucht und Abschiebung, und die „Heart-Chor-Combo“ der Musikschule Trostberg bot unter Leitung von Hans Bruckner ein buntes Potpourri aus Swing, Jazz, Pop und Soul, auch aus den aktuellen Charts. Zünftiger ging es am späteren Nachmittag mit den „Mörntalern“ zu. So war es ein rundum gelungenes und erfolgreiches Fest mit einem unterhaltsamen, abwechslungsreichen Programm, an dem Jung und Alt ihren Spaß hatten. − cl

Ausflug ins Pillerseetal

Der Ausflug der AWO Trostberg führte in das Pillerseetal. Eingebettet in den Kitzbühler Alpen, zwischen den Loferer und Leoganger Steinbergen sowie der Steinplatte bietet das Tiroler Pillerseetal die perfekte Kulisse für einen unvergesslichen Ausflugstag.
Die Fahrt ging über Waidring nach St. Ulrich am Pillersee und weiter nach St. Jakob.
Die Seilbahn brachte uns auf die 1.456 m hohe Buchensteinwand. Auf dem Gipfel steht das 28 m hohe, begehbare Jakobskreuz. Auf der obersten Plattform wurden wir mit dem gigantischen Bergpanorama belohnt.
Nach einer Stärkung in der Gipfelwirtschaft ging es für die meisten wieder per Bahn, für einige per Pedes ins Tal zum Bus.
Da nächste Ziel war die weltälterste Latschenölbrennei. Hier wurde uns die Erzeugung der Öle von der Latschenernte, der Rohstoffgewinnung und Herstellung der Kosmetika auf natürlicher Basis und traditionellen Kurmitteln gezeigt.
Mit einer Kaffeepause am Pillersee ging ein wunderschöner Ausflug zu Ende.

70 Jahre soziales Engagement

Bericht aus dem TT:
AWOTrostberg feiert Jubiläum– Von den Care-Paketen nach demKrieg bis zur Flüchtlingshilfe

Trostberg. Die AWO Trostberg feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. Seit ihrer Neugründung im Jahre 1947 prägten großes soziales Engagement diese sieben Jahrzehnte. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Vorgesehen sind eine Reihe von Veranstaltungen – vom Kinderfest (Mai) übers Familienkino bis zum Weinfest mit Kabarett im Herbst. Eröffnet wird das Jubiläumsjahr am Montag, 27. März, ab 15 Uhr mit einem Familienkino im Stadtkino; es wird ein kleiner Kurzfilm als Überraschung im Vorprogramm gezeigt. Die Mitglieder des Vereins sind bereits um14.30Uhr zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.
Zur Geschichte der Arbeiterwohlfahrt: Nach dem Ersten Weltkrieg gründete 1919 die Frauenrechtlerin und SPD-Politikerin Marie Juchacz (1879-1956) die Arbeiterwohlfahrt, deren Vorsitzende Juchacz bis 1933 war. Es entwickelte sich rasch eine tragfähige Organisation mit Schulungseinrichtungen für Sozialarbeiter, Kindergärten und Erholungsheimen. Im Jahr 1933 hatte die AWO 135 000 ehrenamtliche Mitglieder, die in 2600 Ortsausschüssen mit 1414 Beratungsstellen tätig waren. Auch in Trostbergwaren die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg von Armut und Not gekennzeichnet. In der Trostberger Arbeiterschaft bildete sich eine kleine engagierte Gruppe, die beschloss, auch in Trostberg, wie in vielen Orten Deutschlands, einen Verein der AWO zu gründen. In der Trostberger Gründungsversammlung 1928 wurden die Herren Kiene, Kojer und Schiel zu Mitgliedern des ersten AWO-Vorstandes gewählt. Nach der Machtergreifung des NS-Regimes beriet im März 1933 der Parteiausschuss der SPD und der Hauptausschuss der AWO die Selbstauflösung der AWO, um dem Verbot und der Eingliederung der AWO in die NS-Volkswohlfahrt zuvorzukommen.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 und dem Beginn der Nürnberger Prozesse begann auch die Wiederaufbauarbeit innerhalb der AWO, die vor allem von Frauen geleistet wurde: Sie knüpften mit Hilfsaktionen für Kriegsheimkehrer, Flüchtlinge und elternlose Kinder an die Vorkriegsaktivitäten an.
Im Mai 1947 wurde auch in Trostberg der AWO-Ortsverein neu gegründet. Bei der Versammlung im damaligen Gasthaus Rest wurde Hermann Schramm zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Mitglieder des Ortsvereins übernahmen die Verteilung der Lebensmittel von Unicef. In den Jahren bis 1956 konnten viele Notleidende mit Care-Paketen versorgt werden. In den 60er-Jahren wurde die Betreuung ausgeweitet, ein Schwerpunkt wurden Erholungsmaßnahmen für Kinder und Erwachsene. 1980 wurde der Sozialdienst Traunreut-Trostberg initiiert. Die neue Einrichtung wurde durch die AWO Trostberg personell, beratend und finanziell unterstützt. 1983 wurde das AWO-Stüberl eingerichtet, und das 1000 AWO-Mitglied konnte begrüßt werden. Der Sozialdienst eröffnete das Senioren-Betreuungszentrum an der Hauptstraße 57.DieBetreuung der Begegnungsstätte, genannt „AWO-Stüberl“, übernahm der Ortsverein.
1986 gründeten sich die Schülerhilfe und die Mutter-Kind-Gruppe. Der AWO-Treff wurde an der Hauptstraße 55 gegründet. Die Räume beherbergen das AWO-Büro, die Schülerhilfe und die erste Mutter-Kind-Gruppe. Am22. September 1989wurde der Kinderhort an der Oberfeldkirchner Straße mit zunächst 20 Kindern eröffnet. Die Trägerschaft übernahm der Ortsverein.
1995 wurde Gabriele Griesbeck zur neuen Vorsitzenden gewählt – sie ist bis heute im Amt und äußerst aktiv. Die AWO-Schulkinderbetreuung an der Heinrich-Braun- Straße wurde im April 2007 eingeweiht. Sie befindet sich nun schulnah an der Heinrich-Braun-Straße. Sie vereint Hort, Mittagsbetreuung und eine offene Ganztagsschule unter einem Dach.
Nicht nur für die Kinder, auch für die älteren Leute bleibt die AWO ein wichtiger Partner: 2008 wurde das Café Memory ins Leben gerufen – ein neues niederschwelliges Angebot für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Seit 2011 wurde immer am letzten Montag im Monat im Trostberger Stadtkino um15Uhr ein Familienfilm gezeigt. 2012 wurde die Trostberger AWO-Schulkinderbetreuung zum Familienstützpunkt für den nördlichen Landkreis.
Eine weitere Einrichtung, die rege genutzt wird, ist das Sozialkaufhaus „Klawotte“, das 2013 neben dem Stadtkino eröffnet wurde. Die „Klawotte“ wurde schnell zum Erfolgsschlager. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute. 2014 wurde der monatliche Spielnachmittag im AWO-Stüberl eingeführt.
Und auch in der Flüchltingshilfe wurde die AWO Trostberg 2016 aktiv: Im Zuge des Projekts „Willkommen in Trostberg“ wurden zur Förderung von Asylkindern eine Lehrerin zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und eine heilpädagogische Fachkraft zur Traumabewältigung eingestellt.

In der AWO-Schulkinderbetreuung ist immer was los. Sehr erfolgreich ist das „Klawotte“-Team. Die Vorsitzende Gaby Griesbeck (Zweite von rechts) freut sich über die
fleißigen Turnerinnen.

Besuch im Landtag

Besuch im Landtag: Trostberger erleben bayrische Politik hautnah

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten und stellvertretenden SPD-Fraktionssprechers Pfaffmann verbrachte eine Gruppe von AWO- und SPD-Mitgliedern einen interessanten Nachmittag im bayrischen Landtag. Zunächst wurde den Besuchern ein Film gezeigt, der ihnen die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Landtags näherbrachte. Auch über die Stiftung des Maximilianeums wurde berichtet. Sie ermöglicht bayrischen Einserabiturienten und neuerdings auch –Abiturientinnen ein kostenloses Studium incl. Kost und Logis im Landtagsgebäude. Im Anschluss daran durften die Trostberger für eine Stunde auf der Besuchertribüne des Plenarsaals Platz nehmen. Gerade war eine hitzige Debatte im Gange, die die Plakataktion der Umweltministerin Hendricks zum Thema hatte. Ein weiterer Diskussionspunkt in dieser Dringlichkeitssitzung war der Antrag eines SPD-Politikers zur stärkeren Förderung des sozialen Wohnungsbaus und einer sozial verträglicheren Mietpreispolitik. Als nächstes stand der direkte Gedankenaustausch mit dem Abgeordneten Pfaffmann auf dem Programm. Der erfahrene Politiker stand zu allen Fragen ausführlich Rede und Antwort, wie z.B. zur Asylpolitik, dem Umgang mit den afrikanischen Ländern, die Rolle der EU bei den Fluchtursachen und die Möglichkeiten des Einzelnen, sein Leben umweltverträglich und ressourcenschonend zu gestalten. Nach dieser interessanten und informativen Gesprächsrunde wurden die Teilnehmer noch in die Landtagskantine geladen, wo sie sich nach den kräftezehrenden Eindrücken des Nachmittags die angebotenen Speisen schmecken ließen.

Mit Faschingsball ins Jubiläumsjahr gestartet

Aus dem Trostberger Tagblatt:
Traditionelle Veranstaltung des AWO-Ortsverbands zumAuftakt seines 70-jährigen Bestehens
Den Startschuss für sein Jubiläumsjahr hat der Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit seinem traditionellen Faschingsball im Postsaal abgefeuert. Die AWO feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Daher hatte sich der Ortsverband mit seinem Ballmotto „Die 50er-Jahre“ seinem Gründungsjahr 1947 angenähert.
Zahlreiche maskierte Gäste waren gekommen, um einen geselligen Nachmittag mit Tanz zu verbringen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte – und das ist auch schon Tradition – das Trio „Drei
Muh-Hagln“. Mit Rhythmen aus den vergangenen Jahrzehnten traf es den Geschmack der Besucher und tat sich daher nicht schwer, sie auf das Tanzparkett zu locken.
Weiterlesen: fasching-2017.pdf [737 KB]

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