Zu den Berichten

mit folgegenden Verweisen:
Besuch des BR in München
Besuch der Fa. Meindl
Bunter AWO-Faschingmit viel Musik und Tanz
Schlusspunkt unter Jubiläumsjahr
AWO-Schafkopfturnier
Ein (be)rauschendes Weinfest der AWO
Besuch der Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik
Herbstreise in die Wachau und das Waldviertel
Porsche Traumwerk in Anger
Ausflug der AWO-Turnerinnen
Auf in den Norden
Im Zeichen des roten Herzens
AWO unterwegs zur Passauer Neuen Presse
Familienfest der AWO
Ausflug ins Pillerseetal
70 Jahre soziales Engagement
Besuch im Landtag
Mit Faschingsball ins Jubiläumsjahr gestartet
Weihnachten mit der AWO
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Spendenübergabe von der KlAWOtte
Ergebnis des Schafkopfturniers
Pflegereform 2017
Abschied von Elfriede Eder
Ausflug zum Silvrettastausee mit Piz Buin
Kölnerin seit 25 Jahren bei AWO Trostberg
5 Generationen bei der AWO
AWO Trostberg erkundet die Slowakei
AWO-Hoagascht in Ruhpolding
Ausflug zum Predigtstuhl
Wikingerausstellung in Rosenheim
Ausflug der Turnerinnen
3-Seentour der AWO
AWO-JHV 2016
Sturzflut-Opfer unterstützt
Filzen bei der AWO
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Besuch des BR in München

Der AWO Ortsverein Trostberg begab sich am 23. April auf eine Informations- und Besichtigungsfahrt nach München zum Bayerischen Rundfunk (BR). Jeweils eine Gruppe von 25 Personen waren Gäste im Funkhaus in der Arnulfstraße und den Fernsehstudios in Unterföhring.
1924 beginnt das Radiozeitalter in Bayern. Im Juni 1929 wird das Funkhaus, als erstes Funkhaus in Deutschland eingeweiht. Nach Missbrauch durch die Nationalsozialisten als Propagandainstrument und Zerstörung im zweiten Weltkrieg, schlägt am 25.01.1949 die Geburtsstunde des BR. Im Laufe der Jahre kommen zu Bayern 1 immer weitere Hörfunkwellen hinzu. B2, B3, B5-aktuell, BR-Klassik. Bis zur heutigen Zeit, in der digitale Radioprogramme ausgestrahlt werden. Bayern plus oder B5 plus.
Im Archiv des BR lagern über 750 Tausend Tonträger (davon allein über 100 Tausend Langspielplatten) die, wie man hofft, in 5 Jahren allesamt digitalisiert sein werden.
Die Klangkörper des BR, der Chor, das Münchner Rundfunkorchester und das Symphonieorchester des BR (das zu den besten sechs Orchestern der Welt zählt) produzieren Ihre Musikstücke in Aufnahmesälen die mit modernster Technik gespickt sind.

Das Fernsehzeitalter in Bayern beginnt 1954. Erste Sendungen werden für das ARD-Gemeinschaftsprogramm produziert. 1964 startet das heutige Bayerische Fernsehen als erstes drittes Programm Deutschlands. 1978 wird es zum Vollprogramm ausgebaut. Zusatzinformationen und Hintergrundberichte sowie Livestreams zu BR Programmen werden seit 1995 angeboten.

Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Bummeln in der Fußgängerzone, Shopping in den Einkaufshäusern oder Wellness auf dem Viktualienmarkt war angesagt.

 

Besuch der Fa. Meindl

Die AWO Trostberg unternahm am 22. März einen Tagesausflug, verbunden mit einer Werksbesichtigung bei der Firma Meindl-Bekleidung in Kirchanschöring. In der elften Generation, seit 1683, stellt Meindl hier Schuhe und Bekleidung her, die den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Tradition in Leder, heißt es bei Meindl. Davon konnte sich die AWO Gruppe ausgiebig überzeugen. Das Leder wird von Gerbereien und Färbereien, die seit Jahrzehnten mit Meindl zusammen arbeiten, bezogen. In Kirchanschöring kümmern sich dann bis zu 120 Mitarbeiter um Entwurf, Zuschnitt, nähen und sticken der verschiedenen Kleidungsstücke wie Lederhosen, Jacken, Blusen etc. Auch an 4 Standorten in Osteuropa wird Meindl Bekleidung produziert.
Im Anschluss an die sehr beeindruckenden Einblicke in die Produktion von Lederbekleidung, ging es zur Einkehr in’s Gasthaus Ledern in der Nähe von Kay. Dort wurde die AWO Gruppe von Konrad Grundner mit seiner Ziach und seinen Witzen auf’s beste unterhalten. Gut gestärkt und voll mit Eindrücken dieses herrlichen Frühlingstages wurde die Rückfahrt nach Trostberg angetreten.

Bunter AWO-Faschingmit viel Musik und Tanz

Aus dem Trostberger Tagblatt:
Trostberger Sozialverband feiert imPostsaal – Auftritt der Elfer und der „Dancin’ Shoes“
Ausgelassene Stimmung herrschte beim Faschingsball des Trostberger Ortsverbands der Arbeiterwohlfahrt im Postsaal. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und zu ratschen. AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck freute sich, nicht nur Trostberger, sondern unter anderem auch Vertreter der AWO Fridolfing begrüßen zu können.
Schmetterlinge, Elfen, Clowns, Ritter und andere fantasievolle und bunte Gestalten tummelten sich im Postsaal. Feste Größe beim AWO-Faschingsball ist seit vielen Jahren das Trio „Die drei Muh-Hagln“. Die Musiker brauchten die Besucher nicht lange zu bitten: Schnell füllte sich das Parkett, und die Faschingsfreunde tanzten bestens gelaunt zu
Rhythmen aus mehreren Jahrzehnten. Zu späterer Stunde bekamen „Die drei Muh-Hagln“ ernsthafte Konkurrenz: Peter Heigermoser, Kassier beim AWO-Ortsverband, sowie die beiden Beisitzer Rudi Seehuber und Wolfgang Trzecziak enterten die Bühne und intonierten Karel Gotts „Einmal um die ganze Welt“.
Ein farbenfrohes Spektakel lieferte dieGarde der Trostberger Elfer. Mit ihrer Show unter derMotto „Let’sDance – entdecke Amerika“ begeisterte die Truppe ihr Publikum– quasi vor heimischer Kulisse. Denn die Elfer hatten im
Postsaal bereits beim Stadtball und bei ihrem Show-Tanz-Abend für Furore gesorgt.
Als Überraschung hatten die Elfer zum AWO-Faschingsball einige Faschingsorden mitgebracht. Einen davon gab es für Ida Nachtigall, die mit ihrem Team wieder die große Tombola betreute, für die Geschäfte und Firmen aus Trostberg und Umgebung viele Preise gestiftet hatten.
Ein weiterer Blickfang war der Auftritt der „Dancin’ Shoes“, der Tanzsportabteilung des TSV Trostberg. Drei Paare zeigten, warum sie nach vielen Turnieren preisgekrönt nach Hause zurück gekehrt sind.

Schlusspunkt unter Jubiläumsjahr

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier des AWO-Ortsverbands im Postsaal
Aus dem TT:
Für den Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) stand dieses Jahr ganz im Zeichen des roten Herzens -des Logos des Sozialverbands. Der Ortsverband feierte sein 70. Jubiläum. Am 22. Mai . 1947 hatte die Gründung im Gasthaus Rest stattgefunden. Mit einer Weihnachtsfeier im Postsaal schloss die Trostberger AWO nun ihr Jubiläumsjahr. AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck begrüßte dabei zahlreiche Gäste.
Der Ortsverband hatte ein um fangreiches und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Für besinnliche Musik sorgten die Trostberger Stadtkapelle, Maxi Gröbner mit seiner Ziach sowie Sepp Holzleitner und! seine Wahoizner Sänger. Zum Schmunzeln waren die Weihnachtsgeschichten, die Wolfgang Trzecziak, Beisitzer des Vorstands des AWO-Ortsverbands, vorlas. Heiteres bot auch die Volksbühne Trostberg unter der Leitung von Karina Liedl.
Für die politische Gemeinde übermittelte Bürgermeister Karl Schleid vorweihnachtliche Grüße und stellvertretend für die Kirchen Pfarrer Josef Höglauer. Dem AWO-Ortsverband galt unter anderem der Dank für die Spenden, die aus dem Erlös des Sozialkaufhauses "Klawotte" stammen. Immer wieder unterstützt die Trostberger AWO damit auch Institutionen vor Ort. Bereits in der Jubiläumsveranstaltung des Ortsverbands im Juli hatte Schleid die 2013 gegründete "Klawotte" als Vorzeigeprojekt bezeichnet.
Den Schluss der Weihnachtsfeier durften die Besucher mitgestalten. Gemeinsam mit den Wahoizner Sängern sangen sie „0 du fröhliche“ und „Süßer die Glocken nie klingen“.
Weihnachtsfeier, Jubiläumsveranstaltung und das Weinfest im Oktober waren die drei großen gesellschaftlichen Veranstaltungen zum 70. Geburtstag des Trostberger AWO-Ortsverbands. Das Jubiläumsjahr neigt sich zu Ende, die eigentliche Arbeit des Verbands, sozial Schwache, Kranke und ältere Mitbürger zu versorgen, setzt sich fort.

Spenden der Klawotte

Erfreulicherweise kann der Ortsverein der AWO Trostberg aus den Einnahmen des Sozialkaufhauses „Klawotte“ Spenden in Höhe von 11.500 € ausschütten. Folgende Einrichtungen bzw. Institutionen konnten sich über einen Zuschuss freuen: AWO Schulkinderbetreuung Trostberg, AWO International, Evangelische Christuskirche Arbeitskreis Nächstenhilfe, Familienpflegewerk des kath. Frauenbundes Trostberg, Faraja - Hilfe für Behinderte in Tansania, Förderkreis Altenheim Trostberg, Hilfe für Notleidende, Jugendsiedlung Traunreut, Namaste – Hilfe für Nepal, Unicef Kindernothilfe Syrien.

Wir danken allen Kunden, die durch den Einkauf im Kaufhaus diese Spenden möglich machen, aber auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die sich in ihrer Freizeit so großartig engagieren.

Außerdem geben wir bekannt, dass die Klawotte vom 22.12.2017 -10.1.2018 geschlossen ist. Ab 11.1.2018, auch am Samstag, den 13.1.2018 freuen wir uns, Sie wieder bei uns begrüßen zu können. Während dieser Zeit gibt es alle Artikel zum halben Preis.

AWO-Schafkopfturnier

Unter der bewährten Leitung von Rudi Kojer fand im AWO-Stüberl das alljährliche Schafkopfturnier statt. Die überaus zahlreich erschienenen Teilnehmer spielten mit viel Können und Geschick bis spät in die Nacht. Nach Auszählung der Punkte standen als Sieger Herbert Sax (mitte), Fredl Griesbeck (2. von links) und Hermann Kramheller (2. von rechts) fest. Der Schneiderpreis ging an diesem Abend an Rudi Manglberger (links). Die gespendeten Sachpreise wurden von der Vorsitzenden Gaby Griesbeck (rechts) überreicht. Somit ging ein anstrengender und doch unterhaltsamer Spieleabend zu Ende.

Ein (be)rauschendes Weinfest der AWO

70. AWO-Geburtstag mit Weinfest gefeiert
Für den Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt neigt sich das Jubiläumsjahr dem Ende. Der Ortsverband hatte im Juli mit seiner Jahresversammlung im Postsaal sein 70-jähriges Bestehen begangen. Diesem offiziellen Festakt folgte nun an gleicher Stelle eine weitere Feier.
AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck begrüßte viele Gäste zum Weinfest anlässlich des 70. Jubiläums. Die Besucher ließen es sich bei einer reichhaltigen Auswahl an Weinen und Speisen gut gehen. Für das Rahmenprogramm hatte sich der AWO-Ortsverband ebenfalls etwas einfallen lassen: Für die kabarettistisch-komödiantische Note sorgte das Trio Adi Hager, Fritz Mayer und Helga Kamhuber. Mit Wiener Liedern und anderen Evergreens unterhielten Rudi Herrmann und Hans Zunhammer ihre Zuhörer.
Nach vielen guten Gesprächen und mit beschwingter Laune trat die Boygroup der AWO mit einem A cappella-Song auf. Die Gruppe wurde mit einem rauschenden Applaus begleitet. Leider war die Zugabe noch nicht einstudiert. Den krönenden Abschluss bildete das St. Pauli-Lied von Fredl.
Somit ging ein gelungenes Fest zu ende.

Besuch der Firma Rosenberger Hochfrequenztechnik

Eine Werksführung unternahm der AWO Ortsverein Trostberg bei der Firma Rosenberger in Fridolfing. Eine sehr ausführliche und interessante Einführung über die Firmengeschichte wurde von Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Rosenberger präsentiert. Der Firmengründung 1958 durch Hans Rosenberger Senior, als anfänglich kleine Schlosserei, folgte 1967 der Einstieg in die Hochfrequenztechnik. 1968 wurde der Umzug der Firma von Tittmoning nach Fridolfing vollzogen. Sukzessive wurde die Firma durch die drei Rosenberg Brüder vergrößert. Der Europaweiten Expansion 1980 folgte 1990 die Weltweite Expansion zu einem der führenden Anbieter von impedanzkontrollierten und optischen Verbindungstechniken, die sich in vielen HighTech-Anwendungen wieder finden. Rosenberger beschäftigt weltweit ca. 8000 Mitarbeiter, davon ca. 2000 in Fridolfing, mit einem zu erwartetem Umsatz in 2017 von über 1 Mrd. €. Nach einer zünftigen Brotzeit wurde die AWO Abordnung vom Chef Hans Rosenberger wieder verabschiedet. Ein Abstecher in’s Salzburger Land, zum Mattsee, mit einer Seenrundfahrt beschloss den überaus gelungenen Tagesausflug der Trostberger AWO.

Herbstreise in die Wachau und das Waldviertel

Erstes Ziel der Reise war Maria Taferl im Nibelungengau in Niederösterreich, das herrlich gelegen auf einer Anhöhe über der Donau steht und einen wunderschönen Blick über die Wachau/Niederösterreich ermöglicht. Weiter ging es in die Stadtgemeinde Pöchlarn, auch Nibelungenstadt genannt. Bei einer Stadtführung wurden u. a. die Altstadt, das Renaissanceschloss Pöchlarn sowie der Wolfgangbrunnen besichtigt. Abends wurde die Gruppe mit ausgezeichnetem Essen, untermalt von Wiener Liedern eines Alleinunterhalters, verwöhnt.
Der nächste Morgen begann mit einem Stadtbummel durch Krems. Im Anschluss daran führte der Weg entlang der Donau, vorbei an Weingärten nach Spitz. Von dort ging es diesmal mit dem Schiff auf der Donau bis nach Krems. Dann führte der Weg mit dem Bus zur Weinerlebniswelt Sandgrube 13. Beeindruckend wurden uns die Kremser Weingärten sowie die Geschichte und Kultur rund um den Wein erzählt. Der größte Schatz im Weingut sind die Jahrgansweine bis zurück zum 1946er.
Am dritten Tag wurde zuerst das Zisterzienserstift Zwettl besucht. Durch eine Führerin wurde uns die Geschichte rund um das Kloster nähergebracht. Weiter ging es in die mittelalterliche Stadt Weitra, das Herzstück des Waldviertels. Bei einem Stadtrundgang wurden die Bürgerhäuser, die Stadtpfarrkirche, das Rathaus und vieles mehr besichtigt. Der Besuch einer Buschenschänke darf in einer Weingegend natürlich nicht fehlen. So wurde der Tag wohlgestimmt in Weißenkirchen beendet.
Der letzte Tag der Reise führte dann auf den Linzer Hausberg, den Pöstlingberg. Hier wurde der Blick über Linz genossen bevor die Heimreise angetreten wurde. Insgesamt war es wieder eine eindrucksvolle Reise mit einem sehr abwechslungsreichen Programm.

Porsche Traumwerk in Anger

Der AWO Ortsverein Trostberg besuchte das Hans Peter Porsche Traumwerk in Anger. Ein Museum der besonderen Art. Vorrausgegangen ist dem Enkel des berühmten Automobilpioniers eine langjährige Leidenschaft für historisches Spielzeug, klassische Automobile und Antiquitäten. Am 20. Juni 2015, nach über 35 Jähriger Sammelleidenschaft, konnte er sein Traumwerk realisieren und die Sammelstücke der Öffentlichkeit präsentieren. Der Rundgang durch die riesige Spielzeug-Sammlung folgt einer Acht und erinnert damit an eine typische Rennstrecke in deren Herzstück eine gewaltige Modelleisenbahn installiert wurde. Auf eine Fläche von 400 m2 fahren mehr als 40 Züge gleichzeitig durch eine Landschaft, die im alpinen Stil der Region nachgebaut wurde. Verblüffende Sound- und Lichteffekte lassen den Betrachter für einige Augenblicke die übrige Welt in Vergessenheit geraten. Im Anschluss ging es per Bus auf die 1640 hoch gelegene Stroblalm. Von der aus man bei schönem Wetter einen herrlichen Ausblick auf die Berchtesgadener Bergwelt hätte. Leider regnete es den ganzen Tag. Was aber der guten Stimmung in der Alm keinen Abbruch tat. Dafür sorgte schon der mitgereiste Alleinunterhalter Konrad Grundner mit seiner Ziach. Voll mit Eindrücken dieses interessanten Tages, trat die Gruppe am Spätnachmittag die Heimfahrt nach Trostberg an.

Ausflug der AWO-Turnerinnen

Die AWO-Turngruppe belohnte ihren Fleiß mit einem Jahresausflug zur Schliereralm im Lungau. Die Fahrt führte über Hallein, Eben im Pongau, Flachau, Zederhaus bis zu der 1500 m gelegenen Schliereralm. Nach dem Mittagessen wanderte die AWOler rund um den Schlieralmsee und besichtigten auf halbem Weg die von der Jägerschaft neu gestaltete Hubertuskapelle. Anschließend ging die Fahrt zurück zum Zederhaus. Hier konnten die fleißigen Turnerinnen die farbenprächtigen 6 – 8 Meter hohen mit Alm- und Wiesenblumen gebundenen „Prangstangen“, die anlässlich des Patroziniumsfestes bei der Prozesssion mitgetragen werden, bewundern. Bei der Rückfahrt über Sankt Michael, Radstätter Tauern und Obertauern wurde noch eine Kaffeepause auf der Gnadenalm eingelegt, bevor es gut gelaunt wieder Richtung Heimat ging.

Auf in den Norden

Mit einer Gruppe von 40 Personen reiste die AWO Trostberg in den hohen Norden nach Karolinenkoog. Von hier aus ging es in die Stadt Husum, die an der Nordseeküste unmittelbar am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt. Bei einer interessanten Führung wurde uns die Stadt näher gebracht. U. a. ging es zum Schloss Husum, zum Geburtshaus von Theodor Storm, der hier als Jurist und Schriftsteller wirkte und zum Asmussen-Woldsen-Denkmal, eine Bronze-Statue, die als Wahrzeichen der Stadt gilt. Weiter ging es dann zum Eidersperrwerk, Deutschlands größtes Küstenschutzbauwerk. Ein Besuch im Seeheilbad St. Peter-Ording durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Krönung des Tages war dann „Klein Amsterdam“ oder "Klein Venedig" wie Friedrichstadt auch genannt wird. Das liegt nicht zuletzt an den Grachten, die die Stadt durchziehen. Und ganz wie in der großen Schwesterstadt in den Niederlanden konnten wir mit einem Grachtenschiff die Stadt vom Wasser aus erleben. Ein weiteres Ziel war die Westküstenfahrt zur Hallig Hooge. Vom Fähranleger ging es mit der Pferdekutsche weiter zur Backenswarft, Kirchwarft und Hanswarft, auf denen unter anderem der Königspesel und die Kirche besichtigt wurden. Natürlich darf bei dieser Reise eine Schifffahrt auf die Insel Amrum, die inmitten des Naturparadieses „UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer“, liegt, nicht fehlen. Bei der Fahrt mit der „Inselbahn Paul“ konnten die Sehenswürdigkeiten beim Vorbeifahren genossen werden. Zauberhafte Friesenhäuser, wunderbare Gärten sowie die Landschaft hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auf der Rückreise wurde dann noch Hamburg besichtigt. Von der Landungsbrücke ging es los zur Hafenrundfahrt, die in Hamburg auf keinen Fall fehlen darf. Bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt konnten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt genießen. Dazu gehörten u. a. das Rathaus, die Hauptkirche St. Michaelis, die Speicherstadt und vieles mehr. Entlang der Elbchaussee nach Blankenese wurde dann noch das „Willkomm-Höft“ Schulauer-Fährhaus besucht. Hier werden die Schiffe mit ihrer Nationalhymne begrüßt und verabschiedet. Insgesamt war es wieder eine interessante und abwechslungsreiche Reise.

Im Zeichen des roten Herzens

AWO-Ortsverband feiert sein 70. Jubiläum – Gratulanten aus Kommunal- und Bundespolitik
Aus dem TT:
Trostberg. Auf 70 Jahre Bestehen kann der Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zurückblicken. Zahlreiche Gratulanten waren am Samstagnachmittag zur Jubiläumsversammlung in den Postsaal gekommen: unter anderem Bürgermeister Karl Schleid, Traunsteins stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser, Oberbayerns AWO-Präsidentin Nicole Schley, SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler und AWO-Kreisvorsitzende Elfi Dzial. Ein Streichquartett der Musikschule Trostberg und das Vokal-Ensemble „GradXtra“ gestalteten den Nachmittag musikalisch. Zudem ehrte der Ortsverband zahlreiche treue Mitglieder (siehe unten).
Normalerweise stünde der AWO-Ortsverband vor seinem90. Geburtstag, erklärte Kofler. Eine kleine Gruppe aus der Trostberger Arbeiterschaft hatte bereits 1928 einen AWO-Verein ins Leben gerufen. Die Gründungsversammlung hatte in der „Deutschen Eiche“ stattgefunden, wie Schleid anmerkte. Aber mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kam das Aus, in ganz Deutschland existierte die AWO nicht mehr. Der Neuanfang fand am22.Mai 1947 im Gasthaus Rest statt: Der AWO-Ortsverband gründete sich neu, Vorsitzender wurde Hermann Schramm.
Seitdem sei der Verband aus dem sozialen Leben der Stadt Trostberg nicht mehr wegzudenken, betonte Schleid. Die Versorgung der sozial Schwachen, Kranken und Alten sei wichtig. Der Bürgermeister bezeichnete mit Blick auf die Ganztagseinrichtung an der Heinrich-Braun-Straße den AWO-Ortsverband als Vorreiter der Kinderbetreuung. Das 2013 gegründete Sozialkaufhaus „KlAWOtte“ nannte Schleid ein Vorzeigeprojekt.
„70 Jahre Arbeiterwohlfahrt Trostberg, das heißt 70 Jahre uneigennützige, zuverlässige Hilfe und kulturelle Bereicherung für Trostberg und den Landkreis“, sagte Konhäuser. Seit 70 Jahren sei die AWO in Trostberg eine feste Größe – eine Organisation, die ganz nah am Puls der Gesellschaft steht. Die AWO bürge für soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung. Der Trostberger Ortsverband habe immer gute Antworten auf soziale Frage gegeben.
Die AWO verfolge soziale, aber auch politische Ziele, betonte Schley und nannte den Mindestlohn und die Gleichstellung von Männern und Frauen als Beispiele. Bereits 1919 – zur Zeit ihrer Gründung – habe die AWO für moderne Wohlfahrtspflege gestanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die AWO 1946 in Hannover neu gegründet - für das Wohl der Allgemeinheit. Damit gestalte die AWO seit fast 100 Jahren das soziale Leben in Deutschland. „Euer Ortsverein ist in der Region sehr bekannt“, wandte sich Schley an den Trostberger Verband um die Vorsitzende Gaby Griesbeck. Die AWO-Präsidentin zeigte sich sehr beeindruckt und zählte unter anderem Kinderhort, den ambulanten Pflegedienst und die „KlAWOtte“ auf,für die der Ortsverband verantwortlich zeichnet. Eine Arbeit „im Zeichen des roten Herzens“, sagte Schley.
Einige Aktivitäten des Ortsverbands habe auch sie kennen lernen dürfen, erinnerte sich Kofler und wies dabei auf das Café Memory“ für Demenzpatienten hin. Als zukunftsweisend bezeichnete sie die Kinderbetreuung. Die AWO Trostberg sei hier zu einem Zeitpunkt vorangegangen, als dieses Thema noch nicht so en vogue gewesen ist. Die AWO stehe für die Beteiligung von Bürgern und Engagement, Selbsthilfe und Solidarität, aber auch für die freie Rede. Denn: Marie Juchacz, die Gründerin der AWO, war die erste Frau, die im deutschen Parlament eine Rede hielt.
Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck nahm ihre Zuhörer mit auf eine kleine Zeitreise. Zu den Daten, die seit Wiedergründung des Ortsverbands mit der AWO verbunden sind, gehören unter anderem 1978, als der Verband die erste Hausaufgabenhilfe anbot, und 1980 mit der Gründung des Sozialdiensts Traunreut-Trostberg. Der Ortsverein Trostberg unterstützte diese Einrichtung durch Mitarbeit im Vorstand, bei der Beratung und finanziell. „Bereits 1979 haben wir die Anschaffung eines Fahrzeugs für den ambulanten Pflegedienst ermöglicht.“
Die Gründung des AWO-Treffs in der Hauptstraße 55 fiel ins Jahr 1986. Am 22. September 1989 wurde der Kinderhort an der Oberfeldkirchner Straße eingeweiht – mit Platz für 20 Kinder. Die Trägerschaft übernahm der Ortsverein. 2007 zog der Kinderhort in den Rundbau an der Heinrich- Braun-Schule. Aus dem Kinderhort wurde eine Ganztagsbetreuung an der Schule mit 70 Hortkindern, zwei offenen Ganztagsgruppen, vier Mittagsbetreuungsgruppen in Trostberg und zwei Gruppen in Heiligkreuz und etwa 15 Schulwegbegleitern. Die AWO-Schulkinderbetreuung wurde als Familienstützpunkt für den Sozialraum im nördlichen Landkreis ausgewählt. Im Oktober 2013 wurde das ozialkaufhaus „KlAWOtte“ eröffnet – geführt und aufgebaut von Claudia Salomon und ungefähr 25 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der Ertrag von jährlich etwa 8000 Euro kommt sozialen Zwecken zugute.

AWO unterwegs zur Passauer Neuen Presse

Das Stammhaus der Passauer Neue Presse war das Ziel einer nur mit Sonnenschein begleiteten Tagesfahrt der Arbeiterwohlfahrt Trostberg. Durch eine Führerin wurde den Teilnehmern ein erster Eindruck über das Verlagsgeschehen vermittelt. Es wurde das Verwaltungsgebäude, in denen sich u. a. die Geschäftsführung, die Redakteure sowie 2 Radiosender befinden besichtigt. In einem kurzen Film wurde ein Überblick zum Verlagshaus gegeben. Weiter ging es dann zur Druckerei. Hier wurde der komplette Ablauf des Druckvorganges erklärt. Anschließend wurde das Lager mit den Druckrollen besichtigt. Auch die Verteilung der Zeitungen in die entsprechenden Fahrzeuge durfte nicht fehlen. Zum Schluss wurde im Museum anhand der alten Druckmaschinen erklärt, wie früher der Druckvorgang bewältigt wurde. Insgesamt war es sehr beeindruckend wie wir zu unserem „Trostberger Tagblatt“ kommen.
Nächstes Ziel der Reise war dann natürlich die Innenstadt von Passau. Eine Fahrt mit dem Schiff darf hier nicht fehlen. Es ist immer wieder beindruckend, zu sehen, wie drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen – aus dem Westen die Donau, dem Süden der Inn und dem Norden die Ilz mit ihren unterschiedlichen Farben zusammenfließen. Mit einer Einkehr im Haslinger Hof endete der gelungene Ausflug.

Familienfest der AWO

Familienfest der AWO lockt mit buntem Programm, Musik, Verpflegung und Frühlingswetter

Aus dem TT: Das ganze Jahr über sind zum70-Jährigen des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt viele Programmpunkte geplant; das Familienfest am Wochenende war einer der Höhepunkte. Die Verantwortlichen rund um AWO-Chefin Gaby Griesbeck hatten sich für ein gemeinsames Hort und Sommerfest entschieden, und das frühlingshafte Wetter lockte viele Besucher auf des Gelände hinter dem AWO-Hort. Vom Baby bis hin zum Senior herrschte es den Tag über ein ständiges Kommen und Gehen.
Sichtlich freute sich Gaby Griesbeck bei der offiziellen Eröffnung über den Besucherandrang. Dann war die Spielstraße freigegeben, für die man sich im Hort viel rund um das Thema Wasser ausgedacht hatte: Wasserspiele, ein Glücksrad rund um das Vorkommen, Verwendung und Verschwendung von Wasser sowie ein Malwettbewerb fanden großen Anklang. Für ihre Bilder im Malwettbewerb wurden Johanna Motzet mit einem Kinogutschein, Tamara Reiter und Angelina Huber mit Eisgutscheinen ausgezeichnet. Für alle Künstler gab es eine süße Belohnung.
Viel Spaß hatten alle bei Gigis Luftballon-Zaubereien, den Kutschenfahrten und der Hüpfburg. Wettkampfgeist war beim Erbsenzählen, bei einem Spiel, bei dem Erbsen mit einem Trinkhalm angesaugt und in einer Schale gesammelt werden mussten, beim Lutschersammeln und Dosenwerfen gefragt. Hort-Leiterin Gabi Muthmann gab den Start zum Luftballonwettbewerb.
Aber auch die Hortkinder hatten einiges vorbereitet. Die Mädels und Buben der „The Break-Hop Dancers“ unter Leitung von Sira Komianos ernteten für ihre Choreografie aus Streetdance und Breakdance großen Applaus.
Während des Grillens und dem Sturm auf das Kuchenbuffet sangen die Jugendlichen Mehdi und Ramin ihren Rap über Flucht und Abschiebung, und die „Heart-Chor-Combo“ der Musikschule Trostberg bot unter Leitung von Hans Bruckner ein buntes Potpourri aus Swing, Jazz, Pop und Soul, auch aus den aktuellen Charts. Zünftiger ging es am späteren Nachmittag mit den „Mörntalern“ zu. So war es ein rundum gelungenes und erfolgreiches Fest mit einem unterhaltsamen, abwechslungsreichen Programm, an dem Jung und Alt ihren Spaß hatten. − cl

Ausflug ins Pillerseetal

Der Ausflug der AWO Trostberg führte in das Pillerseetal. Eingebettet in den Kitzbühler Alpen, zwischen den Loferer und Leoganger Steinbergen sowie der Steinplatte bietet das Tiroler Pillerseetal die perfekte Kulisse für einen unvergesslichen Ausflugstag.
Die Fahrt ging über Waidring nach St. Ulrich am Pillersee und weiter nach St. Jakob.
Die Seilbahn brachte uns auf die 1.456 m hohe Buchensteinwand. Auf dem Gipfel steht das 28 m hohe, begehbare Jakobskreuz. Auf der obersten Plattform wurden wir mit dem gigantischen Bergpanorama belohnt.
Nach einer Stärkung in der Gipfelwirtschaft ging es für die meisten wieder per Bahn, für einige per Pedes ins Tal zum Bus.
Da nächste Ziel war die weltälterste Latschenölbrennei. Hier wurde uns die Erzeugung der Öle von der Latschenernte, der Rohstoffgewinnung und Herstellung der Kosmetika auf natürlicher Basis und traditionellen Kurmitteln gezeigt.
Mit einer Kaffeepause am Pillersee ging ein wunderschöner Ausflug zu Ende.

70 Jahre soziales Engagement

Bericht aus dem TT:
AWOTrostberg feiert Jubiläum– Von den Care-Paketen nach demKrieg bis zur Flüchtlingshilfe

Trostberg. Die AWO Trostberg feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. Seit ihrer Neugründung im Jahre 1947 prägten großes soziales Engagement diese sieben Jahrzehnte. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Vorgesehen sind eine Reihe von Veranstaltungen – vom Kinderfest (Mai) übers Familienkino bis zum Weinfest mit Kabarett im Herbst. Eröffnet wird das Jubiläumsjahr am Montag, 27. März, ab 15 Uhr mit einem Familienkino im Stadtkino; es wird ein kleiner Kurzfilm als Überraschung im Vorprogramm gezeigt. Die Mitglieder des Vereins sind bereits um14.30Uhr zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.
Zur Geschichte der Arbeiterwohlfahrt: Nach dem Ersten Weltkrieg gründete 1919 die Frauenrechtlerin und SPD-Politikerin Marie Juchacz (1879-1956) die Arbeiterwohlfahrt, deren Vorsitzende Juchacz bis 1933 war. Es entwickelte sich rasch eine tragfähige Organisation mit Schulungseinrichtungen für Sozialarbeiter, Kindergärten und Erholungsheimen. Im Jahr 1933 hatte die AWO 135 000 ehrenamtliche Mitglieder, die in 2600 Ortsausschüssen mit 1414 Beratungsstellen tätig waren. Auch in Trostbergwaren die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg von Armut und Not gekennzeichnet. In der Trostberger Arbeiterschaft bildete sich eine kleine engagierte Gruppe, die beschloss, auch in Trostberg, wie in vielen Orten Deutschlands, einen Verein der AWO zu gründen. In der Trostberger Gründungsversammlung 1928 wurden die Herren Kiene, Kojer und Schiel zu Mitgliedern des ersten AWO-Vorstandes gewählt. Nach der Machtergreifung des NS-Regimes beriet im März 1933 der Parteiausschuss der SPD und der Hauptausschuss der AWO die Selbstauflösung der AWO, um dem Verbot und der Eingliederung der AWO in die NS-Volkswohlfahrt zuvorzukommen.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 und dem Beginn der Nürnberger Prozesse begann auch die Wiederaufbauarbeit innerhalb der AWO, die vor allem von Frauen geleistet wurde: Sie knüpften mit Hilfsaktionen für Kriegsheimkehrer, Flüchtlinge und elternlose Kinder an die Vorkriegsaktivitäten an.
Im Mai 1947 wurde auch in Trostberg der AWO-Ortsverein neu gegründet. Bei der Versammlung im damaligen Gasthaus Rest wurde Hermann Schramm zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Mitglieder des Ortsvereins übernahmen die Verteilung der Lebensmittel von Unicef. In den Jahren bis 1956 konnten viele Notleidende mit Care-Paketen versorgt werden. In den 60er-Jahren wurde die Betreuung ausgeweitet, ein Schwerpunkt wurden Erholungsmaßnahmen für Kinder und Erwachsene. 1980 wurde der Sozialdienst Traunreut-Trostberg initiiert. Die neue Einrichtung wurde durch die AWO Trostberg personell, beratend und finanziell unterstützt. 1983 wurde das AWO-Stüberl eingerichtet, und das 1000 AWO-Mitglied konnte begrüßt werden. Der Sozialdienst eröffnete das Senioren-Betreuungszentrum an der Hauptstraße 57.DieBetreuung der Begegnungsstätte, genannt „AWO-Stüberl“, übernahm der Ortsverein.
1986 gründeten sich die Schülerhilfe und die Mutter-Kind-Gruppe. Der AWO-Treff wurde an der Hauptstraße 55 gegründet. Die Räume beherbergen das AWO-Büro, die Schülerhilfe und die erste Mutter-Kind-Gruppe. Am22. September 1989wurde der Kinderhort an der Oberfeldkirchner Straße mit zunächst 20 Kindern eröffnet. Die Trägerschaft übernahm der Ortsverein.
1995 wurde Gabriele Griesbeck zur neuen Vorsitzenden gewählt – sie ist bis heute im Amt und äußerst aktiv. Die AWO-Schulkinderbetreuung an der Heinrich-Braun- Straße wurde im April 2007 eingeweiht. Sie befindet sich nun schulnah an der Heinrich-Braun-Straße. Sie vereint Hort, Mittagsbetreuung und eine offene Ganztagsschule unter einem Dach.
Nicht nur für die Kinder, auch für die älteren Leute bleibt die AWO ein wichtiger Partner: 2008 wurde das Café Memory ins Leben gerufen – ein neues niederschwelliges Angebot für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Seit 2011 wurde immer am letzten Montag im Monat im Trostberger Stadtkino um15Uhr ein Familienfilm gezeigt. 2012 wurde die Trostberger AWO-Schulkinderbetreuung zum Familienstützpunkt für den nördlichen Landkreis.
Eine weitere Einrichtung, die rege genutzt wird, ist das Sozialkaufhaus „Klawotte“, das 2013 neben dem Stadtkino eröffnet wurde. Die „Klawotte“ wurde schnell zum Erfolgsschlager. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute. 2014 wurde der monatliche Spielnachmittag im AWO-Stüberl eingeführt.
Und auch in der Flüchltingshilfe wurde die AWO Trostberg 2016 aktiv: Im Zuge des Projekts „Willkommen in Trostberg“ wurden zur Förderung von Asylkindern eine Lehrerin zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und eine heilpädagogische Fachkraft zur Traumabewältigung eingestellt.

In der AWO-Schulkinderbetreuung ist immer was los. Sehr erfolgreich ist das „Klawotte“-Team. Die Vorsitzende Gaby Griesbeck (Zweite von rechts) freut sich über die
fleißigen Turnerinnen.

Besuch im Landtag

Besuch im Landtag: Trostberger erleben bayrische Politik hautnah

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten und stellvertretenden SPD-Fraktionssprechers Pfaffmann verbrachte eine Gruppe von AWO- und SPD-Mitgliedern einen interessanten Nachmittag im bayrischen Landtag. Zunächst wurde den Besuchern ein Film gezeigt, der ihnen die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Landtags näherbrachte. Auch über die Stiftung des Maximilianeums wurde berichtet. Sie ermöglicht bayrischen Einserabiturienten und neuerdings auch –Abiturientinnen ein kostenloses Studium incl. Kost und Logis im Landtagsgebäude. Im Anschluss daran durften die Trostberger für eine Stunde auf der Besuchertribüne des Plenarsaals Platz nehmen. Gerade war eine hitzige Debatte im Gange, die die Plakataktion der Umweltministerin Hendricks zum Thema hatte. Ein weiterer Diskussionspunkt in dieser Dringlichkeitssitzung war der Antrag eines SPD-Politikers zur stärkeren Förderung des sozialen Wohnungsbaus und einer sozial verträglicheren Mietpreispolitik. Als nächstes stand der direkte Gedankenaustausch mit dem Abgeordneten Pfaffmann auf dem Programm. Der erfahrene Politiker stand zu allen Fragen ausführlich Rede und Antwort, wie z.B. zur Asylpolitik, dem Umgang mit den afrikanischen Ländern, die Rolle der EU bei den Fluchtursachen und die Möglichkeiten des Einzelnen, sein Leben umweltverträglich und ressourcenschonend zu gestalten. Nach dieser interessanten und informativen Gesprächsrunde wurden die Teilnehmer noch in die Landtagskantine geladen, wo sie sich nach den kräftezehrenden Eindrücken des Nachmittags die angebotenen Speisen schmecken ließen.

Mit Faschingsball ins Jubiläumsjahr gestartet

Aus dem Trostberger Tagblatt:
Traditionelle Veranstaltung des AWO-Ortsverbands zumAuftakt seines 70-jährigen Bestehens
Den Startschuss für sein Jubiläumsjahr hat der Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit seinem traditionellen Faschingsball im Postsaal abgefeuert. Die AWO feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Daher hatte sich der Ortsverband mit seinem Ballmotto „Die 50er-Jahre“ seinem Gründungsjahr 1947 angenähert.
Zahlreiche maskierte Gäste waren gekommen, um einen geselligen Nachmittag mit Tanz zu verbringen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte – und das ist auch schon Tradition – das Trio „Drei
Muh-Hagln“. Mit Rhythmen aus den vergangenen Jahrzehnten traf es den Geschmack der Besucher und tat sich daher nicht schwer, sie auf das Tanzparkett zu locken.
Weiterlesen: fasching-2017.pdf [737 KB]

Weihnachten mit der AWO

"Bewegung der Solidarität"
Zur Weihnachtsfeier der AWO im Postsaal hieß Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck zahlreiche Gäste willkommen -darunter auch AWO-Kreisvorsitzende Elfi Dzial. Den Nachmittag gestalteten das Jugendblasorchester aus Friedolfing sowie von der Musikschule Trostberg die "Liederbande" und der Jugendchor. Wolfgang Trzecziak las, musikalisch untennalt von Maxi Gröbner an der Ziach adventliche Geschichten. Im Namen der Stadt Trostberg bedankte sich Dritte Bürgenneisterin Dr. Birgit Seeholzer für das große Engagement des AWO-Ortsverbands. Von der evangelischep Christusgemeinde und vom Arbeitskreis Nächstenhilfe war Annelie Kaiser gekommen, um sich bei der AWO zubedanken -nicht zuletzt für eine großzügige Spende, die der Arbeitskreis Nächstenhilfe vom Sozialkaufhaus "KlAWOtte" des AWO-Ortsverbands erhalten hat. "Das hilft uns sehr." Mit Blick auf ein wieder nationalistischer werdendes Europa stellte Kaplan Michael Maurer vom katholischen Pfarrverband Trostberg fest: "Die Plausibilität von Solidarität wird weniger." Warum sollte man dem Nächsten helfen, wenn man ihn gar nicht kennt? "Ihr seid die Gegenbewegung dazu", attestierte Maurer der AWO und bedankte sich für die Spende des Ortsverbands an die Kindertafel.

Spendenübergabe von der KlAWOtte

Auch in diesem Jahr hat die AWO OV Trostberg in einer gemeinsamen Runde 10000,00 Euro Spendengelder, der Erlös vom Sozialkaufhaus "klAWOtte“, an nachfolgende Organisationen übergeben:
Frau Bunk für Kinderhilfswerk UNICEF,
Fam. Huber, Herr Pfarrer Höglauer, Herr Ortenburger für Arbeitskreis Nächstenhilfe,
Herrn Altinger an Hilfe für Notleidende,
Herr Pfarrer Jansen für die Kindertafel,
Frau Schachner für das Familienpflegewerk und
Frau Muthmann für den AWO Kinderhort
Außer an die Anwesenden wurden noch Gelder für Hurrikan-Opfer Haiti, Fluthilfe Simbach und die Tansania-Hilfe "Faraja heißt Trost" gespendet.
Sehr interessant war das Feedback aus den unterstützten Organisationen wie die Spenden eingesetzt werden und welche Schwierigkeiten damit gelindert werden können. Somit tragen alle, die in der KlAWOtte einkaufen zur Unterstützung Hilfsbedürftiger bei. Dafür sagen wir von der AWO herzlichen Dank!

Ergebnis des Schafkopfturniers

m AWO-Stüberl fand kürzlich, unter der bewährten Leitung von Peter Gmeindl, das alljährliche Schafkopfturnier statt. Die überaus zahlreich erschienenen Teilnehmer spielten mit viel Können und Geschick bis spät in die Nacht. Nach Auszählung der Punkte standen als Sieger Günther Bauer (2. von rechts), Martin Huber (2. von links) und Hans Zieglgänsberger (rechts) fest. Der Schneiderpreis ging an diesem Abend an Anni Boretzky (links). Anschließend wurden die gespendeten Sachpreise von der Vorsitzenden Gaby Griesbeck überreicht. Somit ging ein anstrengender aber doch unterhaltsamer Spieleabend zu Ende.

Pflegereform 2017

Mit Inkrafttreten des zweiten Pflegestärkungsgesetzes am 1.1.2017 findet in der Pflegeversicherung ein grundlegender Systemwechsel statt. Die Pflegebedürftigkeit eines Menschen orientiert  sich dann nicht mehr an einem in Minuten gemessenen Hilfsbedarf, sondern ausschließlich daran, wie stark seine Selbständigkeit bzw. seine Fähigkeit zur Alltagsbewältigung beeinträchtigt ist und er der Hilfe anderer bedarf. Keine Rolle spielt dabei, ob dies aufgrund körperlicher oder psychischer Einschränkungen der Fall ist. Statt der bisherigen drei Pflegestufen gibt es dann fünf Pflegegrade.
Versicherte, die am 31.12.2016 bereits in einer Pflegestufe sind, werden zum 1.1.2017 – ohne neue Antragstellung und Begutachtung  – automatisch in die neuen Pflegegrade überführt. Grundsätzlich gilt: Pflegebedürftige mit rein körperlichen Einschränkungen erhalten anstelle ihre bisherigen Pflegestufe den nächsthöheren Pflegegrad. Pflegebedürftige, denen eine eingeschränkte Alltagskompetenz attestiert wurde, werden 2 Pflegegrade höher eingestuft. Zugleich werden die Leistungsbeträge angehoben. Durch die Umstellung wird also niemand schlechter gestellt.

Abschied von Elfriede Eder

Wir nehmen Abschied von unserer ehemaligen Stüberlwirtin Elfriede Eder.

Über 10 Jahre hat sie das AWO-Stüberl geleitet, war Beisitzerin im Vorstandsgremium und hat die Tachertinger Mitglieder betreut. Hier hat sie den Besuchsdienst und die Betreuung von Jugendlichen mit gemeinnützigen Arbeitsstunden übernommen.

Ausflug zum Silvrettastausee mit Piz Buin

Bei unserem diesjährigen Wochenausflug nach Radfeld führte uns ein Tagesausflug zum Silvrettastausee.
Schon die Anfahrt über Ischgl und Galtür war bei wunderschönem Wetter ein Erlebnis.
Am Stausee konnten wir bei einem kleinen Sparziergang im Hintergrund den Piz Buin mit dem Gletscher bewundern

Kölnerin seit 25 Jahren bei AWO Trostberg

Trotz Wohnort Köln ist Frau Christa Gehlen seit 25 Jahren Mitglied im OV Trostberg, wir gratulieren!

5 Generationen bei der AWO

Fünf Generationen und alle Mitglieder im OV Trostberg:

Christa Gehlen
Gaby Griesbeck
Michaela Forster
Sebastian Forster
Lenny

AWO Trostberg erkundet die Slowakei

Mit einer munteren Reisegruppe von 46 Personen ging´s in zügiger Fahrt über St. Pölten, Wien, Bratislava nach Piestary, dem berühmten Heilbad.
Anton unser Reiseleiter stellte uns am ersten Tag den Kurort Piestary mit den Thermalquellen und dem Kurpark vor. Anschließend fuhren wir weiter nach Lugacovice mit seinen prunkvollen Jugendstilhäusern. In Vizovice wurde dann die größte Distillery des Landes besichtigt, natürlich durfte eine Verkostung nicht fehlen.
Am nächsten Tag war unser Ziel Devin, mit der gewaltigen Burgruine auf einen Felsen erbaut. Bei einem herrlichen Rundblick konnten wir auch die Mündung der March in die Donau sehen. Weiter ging´s nach Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei mit fast einer halben Million Einwohnern. Hoch über der Stadt erhebt sich die Burg.
Bei einem Stadtbummel konnten wir die Sehenswerten Kirchen und Häuser bestaunen. Zum Abendessen führte uns der Weg durch das Weinanbaugebiet an den Hügeln der Karpaten zu einem Weinkeller. Nach der Weinprobe wurde uns das Abendessen (Enten braten) serviert.
Höhepunkt war am letzten Tag die Besichtigung des Schlosses "Bojuice". Es hat ähnliche Bedeutung im Land wie bei uns Schloss Neuschwanstein. Wir waren alle sehr
beeindruckt. In Rajecka Lesna, dem slowakischen Bethlehem bestaunten wir eine geschnitzte bewegliche Krippe mit einem Maß von 8,5m x 3,25m.
Bei unserer Rückreise konnten wir noch zum Abschluss eine Schifffahrt auf der Donau genießen.

AWO-Reise in die Slowakei - Gedicht

Die AWO Trostberg ist bekannt,
im Jahr geht´s mehrmals über Land.
Wir fuhr`n gen Osten, Slowakei,
der harte Kern war voll dabei.

Am ersten Abend im Hotel,
da ging es leider gar nicht schnell.
Man hatte zwar den guten Willen,
den Durst der Bayern rasch zu stillen.
Doch mancher wartet auf sein Bier
und rief da leider nicht gleich „hier“.
Es lehrt uns wieder die Erfahrung,
nur wer ruft bekommt auch Nahrung.

Am nächsten Tag durch die Natur,
draussen Regenschauer pur.
Man freut sich auf das Mittagessen,
den Regen könnt man dann vergessen.
Essen stärkt doch Leib und Seele,
ansonsten man sich schon sehr quäle.
Doch gab`s nur Schnaps zur Mittagszeit
und keine Nahrung weit und breit.
Ein Murren war schon zu vernehmen,
man soll ins Wirtshaus sich bequemen.
Geplanter Gang durch Kurgefilde,
stimmte auch nicht grad zur Milde.
Man schlug vor zurückzureisen,
um in der Slowakei zu speisen.
In Tschechien, da sollt man lohnen,
für`s Essen nur die Tschechenkronen.
Nach Diskussion, etwas Verdruss,
kam Gaby zu dem guten Schluss,
besorgte uns das Mittagessen,
keiner war mehr angefressen.
Mit Pizzabrot und Nachtischkuchen
konnt positiv sie Stimmung buchen.
Die Heimfahrt war dann ganz entspannt,
durch nun sonnig helles Land.
Am Abend war`s dann optimal,
die Bierversorgung rational
und die Moral von der Geschicht,
alles bleibt im Gleichgewicht.

AWO-Hoagascht in Ruhpolding

AWO Trostberg beim AWO-Hoagascht in Ruhpolding

Auf Einladung des dortigen Ortsvereins fuhren die Trostberger AWO´ler zum Hoagascht nach Ruhpolding. Der Ruhpoldinger AWO-Vorsitzende Johann Hillebrandt sowie der Bürgermeister J. Pichler begrüßten die vielen Gäste im Saal des Berggasthofes „Unternberg-Hof“. Dann spielte die „Strohnschneid-Musi“ zünftige Tanzlmusi auf und bewies ihr Können mit einem traditionellen Plattler. Die „Siegsdorfer Sänger“ überzeugte alle mit ihren starken Stimmen und Jodlern und die „Gamsbluat-Musi“ spielte schmissige boarische Märsche und Polkas. Dazwischen brachte der Ruhpoldinger „Preißn-Unterhoita“ Sepp Lanzinger mit seinen lustigen Bemerkungen und Gschichtln weitere Stimmung in den Saal. Die Anwesenden bedankten sich bei den Gruppen mit viel Applaus. Abschließend waren sich alle einig, dass dieser unterhaltsame Nachmittag im nächsten Jahr wieder besucht werden sollte.

Ausflug zum Predigtstuhl

Kürzlich fuhr die AWO-Trostberg bei bestem Wetter nach Bad Reichenhall und mit der Bahn auf den Predigtstuhl.
Die nostalgische Gondel (BJ 1928) brachte uns sicher zur Bergstation. Von hier aus ergaben sich verschiedene Möglichkeiten zur Almhütte in der Schlegelmulde zu wandern und eine gemütliche Brotzeit zu geniesen. Ambitionierte wanderten noch weiter auf den Hochschlegel und den Karkopf wo eine traumhafte Aussicht nach Salzburg, den Untersberg und die Berchtesgadener Berge für die kleine Mühe belohnte.
Am Nachmittag konnte noch in der Fussgängerzohne von Bad Reichenhall sparziert oder Kaffee getrunken werden.

Wikingerausstellung in Rosenheim

Die AWO Trostberg führ in den Ferien zur Wikingerausstellung nach Rosenheim

Ausflug der Turnerinnen

Die AWO-Turngruppe unternahm kürzlich bei strahlendem Wetter ihren Jahresausflug. Die Fahrt führte über die berühmte Alpenstraße ins Herz des Nationalparks der Hohen Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3798 m). Belohnt mit einem herrlichen Ausblick auf den Großglockner und einem Abstieg zur Pasterze kehrten die AWOler auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe ein. Nach dem Mittagessen fuhren die Ausflügler weiter zur Mautstation Ferleiten. Den kurzen Aufenthalt nutzen einige zum Spaziergang oder zur Kaffeepause bis es anschließend gut gestärkt und bestens gelaunt wieder Richtung Heimat ging.

3-Seentour der AWO

Vor Kurzem führte die AWO eine Expedition zum Toplitzsee durch. Leider konnte der sagenhafte Schatz aus dem 3. Reich wieder nicht gefunden werden. Dennoch war es ein gelungener Ausflug.

Von Gössel erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang den Toplitzsee. Nach der Plättenfahrt über den See, vorbei an den Wasserfällen erreichten wir das Ostufer und nach wenigen Gehminuten den Kammersee, den Ursprung der Traun. Den Rückweg ergänzte noch eine Schifffahrt über den Grundlsee bei strahlendem Sonnenschein und wunderbarem Bergpanorama.



AWO-JHV 2016

Aus dem Orgelpfeiffer von M. Falkinger:
Dem Trostberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gehören 1.153 Mitglieder an. Viele von ihnen stammen auch aus Tacherting, Altenmarkt, Obing, Palling und Engelsberg. In der Jahreshauptversammlung im Postsaal ehrten AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck sowie ihre Stellvertreter Horst Pfannenstein und Gerda Wolf 63 Mitglieder für lange Treue: 17 für zehnjährige, 42 für 25-jährige, zwei für 40-jährige sowie jeweils eines für 60- und 65-jährige Mitgliedschaft.

Der AWO-Ortsverband wird seinem Zweck als Sozialverband gerecht. „Im Jahr 2015 haben wir insgesamt 8.000 Euro verteilt“, berichtete Griesbeck. Der Erlös stammt aus der „KlAWOtte“. Empfänger waren die Arbeitskreise Nächstenliebe und Nächstenhilfe, der Förderverein der Musikschule, die Familienhilfe, der AWO-Kinderhort, die sozialtherapeutische Einrichtung der AWO, die Brückenschule und die Balkanhilfe.

„Das Sozialkaufhaus der AWO, ,KlAWOtte’, ist in Trostberg sehr gut angenommen worden“, bilanzierte Griesbeck. Dort können gut erhaltene Kleidung, Kindersachen und Haushaltsartikel kostenlos abgegeben werden. Das ehrenamtliche „KlAWOtte“-Team um Claudia Salomon verkauft diese Artikel günstig – an Bedürftige mit Ausweis um die Hälfte des Preises.

Der AWO-Ortsverband spendete für Flutopferhilfe vor Ort, für Erdbebenopfer in Nepal, Weihnachsteinkäufe mit Kindern des Kinderhorts und bedürftige Menschen. „Natürlich versuchen wir auch, unseren neuen Mitbewohnern, den Asylsuchenden, zu helfen“, sagte Griesbeck. So hat die AWO schulpflichtige Flüchtlingskinder im Hort untergebracht, Edith Langer und Kathi Ehinger geben Deutsch-Unterricht. „Da die Anzahl steigend ist, wäre es notwendig, dass sich noch einige Leute als Paten zur Verfügung stellen“, erklärte die Ortsvorsitzende.

Mittelpunkt und Begegnungsstätte des Ortsverbands ist das AWO-Stüberl in der Hauptstraße 57, das Annemarie Schuster mit den Helferinnen Gertrud Aschaber, Kathie Ehinger, Helga Köhler, Gertie Mangelberger und Edith Miesgang betreut. Über das Jahr tummeln sich dort etwa 1.700 Besucher. Das AWO-Stüberl öffnet jeden Mittwoch von 14 bis 19 Uhr seine Pforten.

Jeden zweiten Dienstag im Monat findet im Stüberl ab 14 Uhr ein Spielenachmittag statt. Nach der Sommerpause startet er wieder am 13. September. Für die Jubilare mit runden Geburtstagen organisieren Rudi Seehuber, Horst Pfannenstein und das Stüberl-Team jeden ersten Freitag im Monat Feiern.

Griesbeck bedankte sich bei Regina Rudholzner, die die Frauengruppe geleitet hat. Da sich diese Gruppe aus Gesundheits- und Altersgründen aufgelöst hat, soll es einen Ersatz geben. Die noch zu gründende neue Frauengruppe trifft sich jeden zweiten Montag im Monat um 14 Uhr im Stüberl.

Im Stadtmuseum veranstaltet der AWO-Ortsverband jeden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr ein Seniorenturnen, das Ida Nachtigall und Trudi Gattinger betreuen. Derzeit nehmen etwa 20 Teilnehmer das Turnen wahr. Das Betreuungsangebot für Demenzkranke, „Café Memory“, findet jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 14 bis 18 Uhr in Tacherting im Gasthof „Zur Post“ statt.

Ein wichtiges und großes Standbein, für das die Trostberger AWO verantwortlich zeichnet, ist die Schulkinderbetreuung an der Heinrich-Braun-Straße. Im Hort sind alle 70 Plätze belegt, berichtete Einrichtungsleiterin Gabi Muthmann. Im Rahmen der offenen Ganztagsschule betreut das knapp 30-köpfige Team 29 Schüler, ab kommendem Schuljahr mehr als 40 Kinder und zusätzlich elf Integrationsschüler ab der fünften Klasse. In der Mittagsbetreuung versorgt die Einrichtung 48 Kinder.

Die Schulkinderbetreuung ist zugleich Familienstützpunkt, dessen Hauptaufgaben in der Beratung und Lotsenfunktion liegen. Hier findet ein Zusammenwirken von Arbeitskreis Integration sowie Netzwerk für Kinder, Jugend und Familien in Trostberg statt. Muthmann bedauerte nur, das trotz intensiver Bewerbung Familienbildungsangebote kaum besucht werden.

Das vielfältige Angebot des AWO-Ortsverbands bezeichnete Zweiter Bürgermeister Robert Liedl als „Sozialengagement, ohne das die Stadt Trostberg nicht auskäme“. „Ich finde es schön, dass es solche Vereine und Institutionen in unserer Gesellschaft gibt“, erklärte der evangelische Pfarrer Wolfram Hoffmann. Die AWO leiste einen sozialen Dienst, der wichtig ist und immer wohl immer wichtiger wird, attestierte Dr. Gregor Herth, Diakon des Pfarrverbands Trostberg, dem Ortsverband. Auch Elfie Dzial, Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Traunstein, bedankte sich bei der Trostberger AWO – auch für die Unterstützung in der Rumänien-Hilfe. Amüsant abgerundet wurde die Jahreshauptversammlung von Vogelstimmen-Imitator Helmut Wolfertstetter aus Palling.

Die Jubilare der Trostberger AWO:

zehnjährige Mitgliedschaft:
Fritz Aigner, Kornelia Arnold, Gertrud Beier, Irene Brandmaier, Eva Empl, Hermann Empl, Franz Freutsmiedl, Norbert Fritz, Heidrun Fuhrmann, Hans-Jürgen Fuhrmann, Marga Gasteiger, Bärbel Hinterberger, Brigitte Huber, Wolfgang Huber, Ludwig Saller, Theresia Zeiser und Rudolf Zeiser.

25-jährige Mitgliedschaft: Gisela Aigner, Gertrud Aschaber, Walter Baumann, Edmund Deichstetter, Rosa Emma Brandl, Georg Enzinger, Irmtraud Fritsch, Irene Fuchs, Christa Gehlen, Anna Gruber, Otto Gruber, Ingrid Gscheidmeyer, Ludwig Gscheidmeyer, Fritz Günther, Theresia Huber, Sabine Kaltenhauser, Josefine Käsmaier, Rosa Kraus, Franz Lex, Erna Luger, Christine Maier, Sieglinde Maier, Marianne Mühlbacher, Josef Mühlbacher, Hildegard Ober, Angela Otter, Josef Parzinger, Ruth Pfaff, Doris Pitzler, Anton Rieder, Fanny Schachner, Barbara Schenkl, Hans Schönreiter sen., JosefSchuhbeck, Eduard Schuster, Roman Siegl, Ursula Stoiber, Hans Stoiber, Waltraud Werner, Rosa Winkler, Mathias Wurm und Amalie Zauner.

40-jährige Mitgliedschaft: Rosa Kaltenhauser und Rudolf Löx.

60-jährige Mitgliedschaft: Leopold Marinovic.

65-jährige Mitgliedschaft: Anna Maria Hofmeister.

Ausflug zur Tauplitzalm und Kulm

Kürzlich fuhr die Trostberger AWO auf die Taublitzalm. Im 1650 Meter hoch gelegenen Almengebiet wurden uns bei einer Panoramafahrt mit dem Bummelzug die Besonderheiten erklärt. Die Flora zeigte sich mit Enzian, Drollblume und vielen weiteren Arten in den schönsten Farben. Nach einem kurzen Spaziergang hatten wir einen tollen Ausblick auf den Steirersee, einen von 6 Seen auf der Taublitzalm. Das ganze Gebiet bietet sich für verschiedene Wanderungen an. Am Ende der Rundfahrt gab´s das Mittagsessen im Hotel Hierzegger.
Der Nachmittag führte uns noch zum Kulm, der österreichischen Schiflugschanze. Sie liegt bescheiden in einem Schutzgebiet. Der Schanzenrekord von Peter Prevc liegt aber bei 244 m. Das bedeutet, dass der Springer 8-10 Sekunden in der Luft fliegt bevor ihn die Schwerkraft wieder mit aller Macht auf den Boden holt.
Nachdem der Wettergott uns wohlgesonnen war es für alle ein toller Ausflug.


Sturzflut-Opfer unterstützt

Trostberg. Die "KlAWOtte", das Sozialkaufhaus der Arbeiterwohlfahrt in Trostberg, unterstützte eine private Initiative für die Opfer der Simbacher Sturzflut. Frau Müller-Danzer (4. von links) konnte mit Michi und Florian ihren Kombi mit Klamotten und weiteren nützlichen Gegenständen beladen. Die Geschäftsführerin der "KlAWOtte", Claudia Salomon (5. von links), half mit ihrem Team bei der Aktion mit. Der Trostberger AWO-Ortsverband wird aus dem Erlös des Sozialkaufhauses "KlAWOtte" auch noch eine angemessene Geldspende beisteuern.


Filzen bei der AWO

Viel Spaß hatte kürzlich diese muntere Damenrunde im AWO-Stüberl beim ersten „Filzen“.
Evi Vollmaier (ganz links im Bild) führte als versierte und trickreiche „Filz-Expertin“ durch den ersten von drei Montagnachmittagen. Mit farbenprächtigem Wollflies und kadierter Schafwolle wurden mit Filznadeln, die mit kleinen Widerhäkchen versehen sind, erste Anfangskunstwerke geschaffen. Die hübschen Anhänger und Blumen wurden dann stolz präsentiert.
Im zweiten Teil des Filzkurses sollen schwierigere Objekte, wie Figuren und Frühlingsfeen kreiert werden. Der zweite Kursteil findet am Montag, dem 9. Mai wieder von 15 bis 17 Uhr im Trostberger AWO-Stüberl, Hauptstraße 57 statt. Weitere Damen (AWO-Mitglieder und Nichtmitglieder) sind in der Runde gerne willkommen! Das Material besorgt Kursleiterin Evi Vollmaier. Die geringen Materialkosten sind je nach Verbrauch direkt an die Kursleiterin zu bezahlen.
Anmeldung ist im AWO-Büro erbeten unter Tel. 08621 / 6 28 23 (montags 8 bis 17 Uhr und donnerstags von 8 bis 12 Uhr).


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